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Kommunalwahl 2018 im Blick : CDU: Mehr Präsenz und Bürgernähe

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Partei verabschiedet neues Strategiepapier und verordnet sich mehr Präsenz auf Straßen und Plätzen. Die CDU will „dauerhaft stärkste Kraft bleiben“, erklärte Ortsvorsitzender Daniel Günther. Der Mindestbeitrag steigt von 80 auf 100 Euro pro Jahr.

Die CDU möchte in Eckernförde „dauerhaft stärkste Kraft bleiben“. Durchaus selbstbewusst formulierte Ortsvorsitzender Daniel Günther den Anspruch seiner Partei für die Kommunalwahl im Jahr 2018 und stellte ein Strategiepapier vor (siehe Info-Box). Die CDU habe ihre seit 2003 bestehende Vormachtstellung in Eckernförde bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 bestätigt, „auch wenn uns ein starkes Bürger-Forum Stimmen gekostet hat“. 2018 wolle man „deutlich stärkste Kraft“ werden, um Mehrheitsbeschlüsse im derzeit eher „linken Bündnis“ der Ratsversammlung durchsetzen zu können.

Er selbst wird daran nicht mehr mitwirken. Durch die Wahl zum neuen Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion und Oppositionsführer lasse die Terminfülle die Mitarbeit in der Eckernförder Ratsversammlung nicht mehr zu, sagte Günther den 32 anwesenden Mitgliedern am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung im Stadthallenrestaurant. In Kürze werde über die Neubesetzung entschieden. Den Ortsvorsitz allerdings behält Günther, um den Kontakt zur Basis zu halten und sich „erden“ zu lassen, wie er sagte. „Die CDU Eckernförde ist für mich eine Herzensangelegenheit“ und Eckernförde bleibe sein Lebensmittelpunkt.

Der in der Versammlung einstimmig wiedergewählte CDU-Ortsvorsitzende sieht Eckernförde auf einem guten Weg. Die dynamische Stadtentwicklung mit etlichen Neubauprojekten „liegt auch an der CDU“, die seit 2003 die stärkste Fraktion in der Ratsversammlung stellt. Das sei „keine Selbstverständlichkeit“, sagte Günther mit Blick auf die vorherige Dominanz der SPD in der Stadt. „Wir hatten vorher um die 30 Prozent, die SPD war uns 15 bis 20 Prozent voraus.“ Der Aufschwung der vergangenen Jahre habe „zu großen Teilen mit Bürgermeister Jörg Sibbel zu tun“, den die CDU nominiert habe. Ein weiterer Pluspunkt sei das „harmonische Miteinander von Politik und Verwaltung – wir können stolz sein auf das Erreichte“. Noch ausbaufähig ist die Mitgliederzahl von 109. Günthers erklärtes Ziel sind 150 Mitglieder. Das müsse eine Stadt wie Eckernförde hergeben. Er forderte alle Mitglieder zur aktiven Mitgliederwerbung auf.

Schatzmeister Georg Bicker schlug Alarm, dass das Budget des Ortsvereins nicht mehr ausreiche. Und Kassenprüfer John-Holmer Göttsche meinte: „Es muss dringend was passieren, um aus der Misere rauszukommen.“ Und es passierte etwas. Die Mitglieder folgten der Empfehlung des Vorsitzenden und stimmten der Erhöhung des Mindestjahresbeitrags von 80 auf 100 Euro zu – einstimmig. Er war die erste Erhöhung seit 15 Jahren.

Die Vorstandswahlen brachten folgende, weitgehend einstimmige Ergebnisse: Vorsitzender Daniel Günther, stellvertretende Vorsitzende Perdita Schaarschmidt und Hendrik Soehler von Bargen, Schatzmeister Georg Bicker, stellvertretender Schatzmeister Heinz-Michael Kornath, Beisitzer Katharina Heldt, Lars Seemann, Mareike Landmann und Lukas Bremer. Neu dabei sind Hendrik Soehler von Bargen sowie Mareike Landmann und Lukas Bremer. Als Kassenprüfer stehen erneut John-Holmer Göttsche und Walter Eschweiler zur Verfügung.

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erstellt am 31.Okt.2014 | 06:22 Uhr

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