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Eckernförder Zeitung

24. Oktober 2017 | 12:17 Uhr

Neujahrsempfang : CDU: Gelassen ins Jahr 2014

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Johann Wadephul und der Landtagsabgeordnete Daniel Günther zu Gast beim Jahresempfang im Gemeindezentrum in Altenholz. Ihr Wunsch für die Europawahl im Mai ist es, als stärkste Fraktion hervorzutreten.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Altenholz | Die CDU Altenholz blickt dem neuen Jahr positiv entgegen – vor allem der Europawahl, die im Mai ansteht. Ortsvorsitzender Jan-Nikolas Sontag, Bundestagsabgeordneter Dr. Johann Wadephul und Landtagsabgeordneter Daniel Günther betonten gestern beim CDU-Jahresempfang im Gemeindehaus, dass es dem Land wirtschaftlich gut gehe. Günther wies darauf hin, dass das Jahr 2013 nach 40 Jahren erstmals mit einem positiven Haushalt abgeschlossen wurde. Auch die Partei hätte erfolgreiche Arbeit geleistet. Jan-Nikolas Sontag sieht den Grund dafür in der Transparenz und Offenheit der Christdemokraten: „In Altenholz versuchen wir, als Partei offen zu kommunizieren.“ Ein Beispiel dafür seien die Bürgersprechstunden und die Bürgervertretung. Der Fall des ADAC habe gezeigt, was passiert, wenn man nicht offen ist, sagt er.

Günther nutzte den Neujahrsempfang für ein paar kritische Worte zum neuen Schulgesetz, das vor einer Woche verabschiedet wurde. Dieses sieht vor, dass die Regionalschulen zu Gemeinschaftsschulen umgestaltet werden. Günther besteht jedoch auf die verschiedenen Schulformen. „Wir brauchen unterschiedliche Abschlüsse“, sagt er. Nach dem neuen Gesetz sollen auch Gymnasien zu Gemeinschaftsschulen werden – „Gemeinschaftsschulen zweiter Klasse“. Für Schüler hätte dies negative Folgen, denn sie könnten nach der sechsten Klasse nicht mehr auf eine Gemeinschaftsschule querversetzt werden und müssten dann bis zum Abitur durchhalten. „Die Lehrer haben dann den Schwarzen Peter, weil man ihnen vorwirft, nicht alles getan zu haben, damit ein Schüler es bis zum Abitur schafft“, schlussfolgert der Landtagsabgeordnete.

Wadephul ging als Bundestagsabgeordneter auf die nationale Politik ein. Er begrüßte die Entscheidung, die Steuern nicht zu erhöhen und die wesentlichen Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze und das Investitionsklima zu erhalten. In der Rentenpolitik sollen vor allem Mütter berücksichtigt werden, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Schließlich seien diese Frauen in den vergangenen Jahrzehnten benachteiligt worden, weil sie ihre Arbeit für die Kindererziehung aufgegeben hatten. Dies habe sich heute geändert, weil immer mehr Frauen in den Beruf zurückgehen und für ihre Kinder eine Betreuung benötigen. „Im ländlichen und städtischen Bereich gibt es doch eine Nachfrage für Betreuungsplätze“, wandte sich Wadephul an Bürgermeister Carlo Ehrich. Außer der Berücksichtigung der Frauen solle an der Rentenreform jedoch nichts geändert werden. „Mit 67 Jahren in Rente zu gehen, ist richtig, schließlich werden wir alle älter“, stellte der Bundestagsabgeordnete klar. „Außerdem sind wir länger berufstätig und müssen uns darauf einstellen.“ Ein intaktes Staats- und Rentensystem sei nicht nur für die jetzigen Generationen, sondern auch für die Kinder und Enkel wichtig. Wadephul ist sich im Klaren, dass dies kein einfacher Prozess ist.

Für die Europawahl wünschen sich die Christdemokraten, als stärkste Partei hervorzugehen. Europa sei ein Geschenk für Deutschland, vor allem, weil es nach dem Zweiten Weltkrieg in das Bündnis aufgenommen wurde, betonte Wadephul. „Wenn man die Probleme in der Ukraine, in Syrien oder im Irak sieht, können wir froh sein, dass es uns gut geht.“

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