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Kunsthandwerkermarkt : Carlshöhe von allen Seiten entdecken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Auf Carlshöhe waren am Wochenende alle Türen geöffnet. Denn der weihnachtliche Kunsthandwerkermarkt fand zum zweiten Mal statt.

von
erstellt am 17.Dez.2013 | 06:56 Uhr

Ob Galerie, Ateliers, Carls-Show-Palast oder das Café Emma´s: Auf Carlshöhe hatten am Wochenende alle Türen geöffnet. Der Grund: Zum zweiten Mal fand der weihnachtliche Kunsthandwerkermarkt statt. Allerdings nicht wie im vergangenen Jahr im Show-Palast, sondern in der neu gebauten Akademie.

Die Organisatorin Sonja Jensen hatte für ein abwechslungsreiches Angebot gesorgt: Von selbstgenähten Handtaschen über Töpferwaren, Kosmetikprodukten, Lampen, Schmuck und allerlei Dekoartikel reichte die Auswahl der 28 Aussteller. Mit dabei war auch zum ersten Mal Silke Schneider aus Neuwittenbek. Bei ihr gab es kleine runde Figuren aus Filz mit Murmelaugen zu entdecken. In den Mund der Fantasiewesen soll ein Zettel mit Wünschen gelegt werden, erklärt sie ihre bunten Unikate.

Für sie ist der Markt auf Carlshöhe etwas ganz Besonderes geworden. „Und jetzt, wo es keinen Markt mehr auf Gut Dobersdorf und in Altenhof gibt, ist das hier eine tolle Alternative“, findet sie.

Auch Jörg Lütjohann war mit seinen Holzinstrumenten mit dabei. „Ich trenne mich gerade von meinen Restbeständen, der Markt ist dafür eine gute Gelegenheit“, sagte er. In verschiedenen Projekten hat er gemeinsam mit Kindern Kokusnussflöten, Trommeln und Klangstäbe hergestellt. Besonderer Höhepunkt an seinem Stand waren aber die Dulcimer - eine Art Zitter mit Verzierungen.

Beim Stand von Gabriele Müller-Wellsiek und Maret Jamber gab es aber die wohl größte Auswahl. Mehrere Sponsoren hatten Tee, Haarspangen und Figuren gestiftet, denn die Einnahmen sollen an Jam, eine afrikanische Hilfsorganisation, gehen. Auch die Behindertenwerkstatt trägt mit ihren Holzengeln und Töpferwaren dazu bei, dass Geld für den Aufbau von Kindergärten in den Townships zusammenkommt.

„Hunger geht uns einfach alle etwas an “, sagte Gabriele Müller-Wellsiek und nutzte die Gelegenheit, um an ihrem Stand über die Afrikahilfe zu informieren. Im nächsten Jahr wird sie gemeinsam mit ihrem Mann, der gerade auf den Philippinen unterstützt, wieder nach Johannisburg reisen und beim Aufbau einer Kita mithelfen.

Neben dem Markt hatten die Gäste auch die Gelegenheit, die Jahresausstellung „Einblick im Quadrat“ in der Galerie zu besuchen oder den Künstlern bei ihrer Arbeit in den offenen Ateliers über die Schulter zu schauen. Für Künstler Ralf Rahier eine gute Gelegenheit, mit den Besuchern ins Gespräch über seine Marionetten zu kommen. Am Nachmittag bot er den Gästen sogar ein kleines Figurentheater. „Das ist eine tolle Kombination hier und wir haben sonst an den Wochenende nicht so viele Besucher “, lobte er das Konzept.

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