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Camping : Camper kommen zurück – Saisonstart steht bevor

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

An Ostern wird mit dem großen Ansturm auf den Campingplätzen in Schwansen gerechnet. Die ersten Dauercamper sind schon seit gut 14 Tagen da und haben ihre Wohnwagen und Vorzelte für die neue Saison vorbereitet.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Waabs | Ihre Wohnwagen und festen Vorzelte stehen das ganze Jahr über – ab dem 1. April erwacht dann auch langsam wieder das Leben auf den Campingplätzen entlang der Eckernförder Bucht. „Es ist noch die Ruhe vor dem Sturm“, berichtete Luca Pugliese, Mitarbeiter am Empfang des Familien Campingplatz Heide in Waabs. Die ersten Dauercamper sind schon angereist, der große Schwung werde aber erst an den Wochenenden vor und an Ostern erwartet, so Pugliese, der sich auf den Start freut.

Mit zu den ersten Rückkehrern gehört das Ehepaar Frauke und Wolfgang Thode. Sie kommen aus Hamburg und sind ihrem Campingplatz seit 30 Jahren treu. „Im Frühjahr ist immer die meiste Arbeit“, sagte Frauke Thode, die mit ihrem Mann schon seit knapp 14 Tagen in Waabs ist. Ausgerüstet mit mit Putzsachen und Werkzeug wird ihr Wagen samt festem Vorzelt klar für die Saison gemacht. „Irgendetwas ist immer zu machen“, sagte Wolfgang Thode, der mit einen Klebeband die Dachrinne reparierte. Innen sind sie jetzt so gut wie fertig, jetzt ist außen dran. Das ganze Zelt wird abgewischt, damit es schön in der Sonne strahlt. Und sie haben Blumen für ihren kleinen Garten mitgebracht, die sind schon in der Erde. Vor einem Jahr mussten sie noch Schnee schieben, bevor sie in ihren Wagen kamen.

Im Frühjahr sind sie mehrere Wochen da, und im Sommer und Herbst auch. Zwischendurch müssen sie Waabs mal den Rücken kehren, dann steigen sie in ihr Wohnmobil und fahren durch ganz Europa. Zuletzt waren sie neun Wochen in Frankreich unterwegs, dieses Jahr soll es in die östlichen Bundesländer, über Polen bis an die Alpen gehen, von dort aber wieder an die Nordsee in den Niederlanden. „Uns zieht es immer ans Wasser“, sagte Wolfgang Thode. Mit ihrem Campingvirus sind auch die drei Söhne infiziert. Der eine hat einen Wohnwagen gleich neben an stehen, die anderen sind im Wohnmobil und VW-Bus unterwegs. „Wir fühlen uns hier total wohl“, sagte Frauke Thode. Von ihrem Platz aus hört man die Ostsee rauschen. Und da ihr Platz nicht bei den Dauercampern ist, bekommen sie in der Saison ständig neue Nachbarn, „das ist total nett und schön“, sagten beide. Sorgen um ihren Wagen bei den Orkanen im Herbst hatten sie nicht, er stand bombenfest. Den Winter über schauen sie meistens einmal im Januar vorbei, oder ihre Freunde aus Niebüll, deren Wagen ein paar Wege weiter steht, schauten, ob alles in Ordnung ist.

Wie zuhause fühlen sich auch Monika Pöhner und Heinz Zingrefe aus Großburgwedel in Waabs. Sie sind seit 21 Jahren Dauercamper und genießen die Ruhe. Auch sie sind schon etwa 14 Tage da, und haben ihren Wagen klar für die Saison gemacht. „Wagen und Zelt muss man schon pflegen und waschen“, sagte Monika Pöhner. „Ist der klassische Frühjahrsputz“, ergänzt Heinz Zingrefe. Zu Ostern kommen sie wieder, und im Sommer auch mehrere Wochen. Unterbrochen wird der Sommer in Waabs von einer Woche zu Hause in Großburgwedel. „Ich muss zwischen durch einfach mal nach Hause, Urlaub von Waabs machen“, sagte Monika Pöhner und lachte. Und kaum, dass sie wieder in ihrem Haus auf zwei Rädern sind, fühlen sie sich frei und genießen die Freiheit des Campings.

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