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Eckernförder Zeitung

24. November 2017 | 16:18 Uhr

TanzZeit : Call-In an der Hafenspitze

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Start in die „TanzZeit 2017“ mit den Coast Dancers aus Eckernförde / Square Dance ein idealer Freizeit- und Familientanz

Sobald es warm wird in Schleswig-Holstein, trauen sich auch die Tanzfreunde wieder nach draußen. Um verschiedenen lokalen Tanzvereinen eine Plattform zu bieten, gründete die Kulturbeauftragte Andrea Stephan die „TanzZeit“. „Das ist sechs Jahre her und macht immer noch Spaß“, sagt sie. Tanzen unter freiem Himmel ist ein besonderes Erlebnis für Tänzer und Zuschauer. Wichtig ist Stephan, dass es keine reine Vorführung der tänzerischen Fähigkeiten sein soll, die Zuschauer und Besucher sollen aktiv eingebunden werden.

Von der Idee waren die „Coast Dancers“ überzeugt. Sie machen in diesem Jahr den Auftakt an der Hafenspitze. In Zusammenarbeit mit Renate Jannsen von „The Dancing Nothstars“ aus Grundhof zeigten sie den „Square-Dance“, der auch für Anfänger verhältnismäßig leicht mitzutanzen ist.

Die „Coast Dancers“ starteten mit Caller Peter Laubach, dessen Aufgabe es ist, zu rhythmischer Musik die Figuren anzusagen, die die Gruppe anschließend vollführen muss. Schon dabei blieben viele Passanten stehen und schauten der Gruppe, noch mit vorsichtigem Abstand, zu. Laubach, dessen musikalische Anweisungen weithin zu hören waren, wollte mehr und schickte die Tänzer nach der zweiten Runde kurzerhand auf Partnersuche in die Menge. Genau das richtige Mittel, denn die Square Dance-Offensive hatte Erfolg. Und so wurde beispielsweise Erika Benedict aus Eckernförde plötzlich zum Teil der Vorführung. Schritt für Schritt erklärte Laubach über Mikrofon die wichtigsten und grundlegenden Schritte. „Ich war neugierig und musste dann mitmachen“, sagte die spontane Mittänzerin nach ihrem Einsatz an der Hafenspitze. „Es hat echt viel Spaß gemacht. Ich komme zur nächsten TanzZeit wieder“.

Eine Stunde lang wurden immer wieder Gäste zum Mittanzen auf die Bühne gelotst. Die Grundschritte hatten die Gäste dabei schnell parat und waren tanzfähig. Die Schrittfolgen gelten übrigens weltweit, so dass man auch im Urlaub jederzeit und überall Tanzpartner finden kann. „Es ist ein Familiensport. Hier tanzt Oma mit Enkel und Bruder mit Schwester“, sagt Hans-Jürg Günther, der Präsident der „Coast Dancers“. Ihm ist es wichtig, dass der Wettkampfgedanke zu Hause bleibt. „Es geht hier um den Spaß an der Sache“. Bis 21 Uhr tanzten und unterhielten die „Coast Dancers“ so immer neue Gruppen von Menschen. Die einen blieben stehen und schauten zu, während andere sofort aktiv in die Tänze einstiegen. „So ist es auch gedacht“, sagte Andrea Stephen, die mit der Resonanz der ersten „TanzZeit“ durchaus zufrieden war.

Die „Coast Dancers“ nutzten die Gelegenheit, um für ihr 20-jähriges Bestehen am 7. Oktober zu trainieren. Da habe man zwei Hallen gemietet und werde unter Anleitung der beiden national und international bekannten Caller Stefan Förster und Nils Trottmann tanzen. Hans-Jürg Günther wurde zudem auf der jüngsten Jahreshauptversammlung des 54 Mitglieder zählenden Vereins einstimmig als Präsident wiedergewählt. „Ich freue mich schon auf unser Jubiläum“, sagte er bei der „TanzZeit“. Auch Schriftwart Jürgen Zander wurde einstimmig wiedergewählt.

Mit dem Square-Dance ist der Einstieg in das diesjährige Programm der „TanzZeit“ geglückt. Am 24. Juni geht es weiter, mit dem „Tango Argentino“.


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