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Blühende Verbindungen : Bushaltestellen werden für eine Woche zu Kunstobjekten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Anke Häußler hat zum neunten Mal die Aktion „Blühende Verbindungen“ initiiert, bei der Bushaltestellen künstlerisch umgestaltet werden. Erstmals ist auch das Umland mit einbezogen.

Über 20 Bushaltestellen in Eckernförde und erstmals auch rund zehn Haltestellen im Umland sind von kreativen Köpfen und Gruppen zu Kreativstätten und Kunstwerken mit Botschaft umgestaltet worden. Die wartenden Fahrgäste sollen durch die Installationen, Objekte und Informationen zum Betrachten angeregt und inspiriert werden und sich mit den künstlerisch gestalteten Themen auseinandersetzen. Titel der ab morgen zum neunten Mal aufgelegten einwöchigen Aktion: „Blühende Verbindungen“. Initiatorin ist Anke Häußler, sie koordiniert die Umgestaltung der Haltestellen zu „Kunsthaltestellen“. Die Aktion wird unterstützt von der Touristik und Marketing GmbH, dem Stadtverkehr und öffentlichen Nahverkehr NAH.SH, den Stadtwerken, dem Kunst-und Kulturverein Hüttener Berge sowie Privatfirmen. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Jörg Sibbel inne. Themen sind nicht vorgegeben. Der Kreativität sind keine Grenze gesetzt.

Erstmals strahlen die blühenden Verbindungen auch ins Umland aus. So haben sich in Haby, Rieseby, Waabs, Sehestedt, Holtsee, Winnemark, Osterby und Barkelsby schon Gruppen angemeldet, die vor Ort brachliegende „Haltestellen“-Ressourcen für Kreativität nutzen wollen.

Zum fünften Mal dabei ist die Projektgruppe TIDE/Lebenswerft. Die beiden Einrichtungen, die Menschen mit Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und junge Menschen fürs Arbeitsleben aktivieren und integrieren sollen, haben sich gleich drei Haltestellen ausgesucht, die sie gestern fertigstellten. Sie befinden sich in der Reeperbahn vor Aldi, vor dem Hafenkiosk in der Gaehtjestraße und in der Riesebyer Straße vor dem Finanzamt. Sie hängen thematisch zusammen und beschäftigen sich mit den Themen Plastikmüll, Meer und Wohnen. Zum Abschluss des einwöchigen Workshops haben die jungen Leute die drei Haltestellen entsprechend gestaltet und sind gespannt auf die Reaktionen der Bürger. Julian Keßler zum Beispiel vermeidet Plastikmüll. Er packt die Sachen in seinen Rucksack oder die Fahrradtaschen – Plastiktüten? Nein danke! „Es haben alle diese Einstellung, das finde ich toll“, lobt Anett Konopka (TIDE) die jungen Erwachsenen. Ins Auge fällt auch die rosa Ratte „Ernst“ in einem echten Bett auf der Haltestelle vor dem Finanzamt. Thema dort: „Wo sollen wir Eckernförder leben?“

>www.Kunsthaltestellen.de, Kontakt: Anke Häußler, Tel. 04351/82330


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erstellt am 06.Sep.2014 | 06:08 Uhr

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