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ernährungsführerschein : Buntes Gemüse ist gesund und lecker

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Schüler aus der Klasse 3a der Richard-Vosgerau-Schule absolvierten gestern die letzte Einheit des Ernährungsführerscheins. Die Zubereitung der gesunden Rezepte hat ihnen viel Spaß gemacht.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 06:44 Uhr

Paprika, Gurken, Möhren und Radieschen: Auf dem Tisch von Lennard, Edris, Lea und Yvonne sieht es bunt aus. Die vier Drittklässler der Richard-Vosgerau-Schule sind gerade dabei, Bio-Volkornbrote mit Frischkäse und lachenden Gesichtern aus Gemüse vorzubereiten. Daneben stehen Hugo und Jannik mit einer Schüssel und bearbeiten mit Schneebesen ihren Schlemmerquark. Diese und andere Gerichte haben sie im Rahmen des Ernährungsführerscheins zubereitet unter der Aufsicht von Landfrau Frauke Thode aus Groß Wittensee. Dafür hat sich der Klassenraum in eine Küche verwandelt.

Der Ernährungsführerschein soll den Schülern den praktischen Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten vermitteln. Er besteht insgesamt aus sechs Einheiten. Dabei lernen die kleinen Köche, wie sie ein ausgewogenes Frühstück zubereiten, Gemüse schneiden oder die Tische decken und reinigen. Auch die Ernährungspyramide steht auf dem Programm. Am Ende des Projekts steht ein schriftlicher Test und eine praktische Prüfung, in denen die Kinder zeigen, was sie gelernt haben. Die 20 Schüler haben dafür gestern ein kaltes Buffet für ihre Mitschüler aus der zweiten Klasse vorbereitet und waren schon ganz gespannt, wie es den anderen schmeckt. Während der Zubereitung standen ihnen Frauke Thode, Lehrerin Hannelore Ewert und zwei Elternteile zur Seite. Doch das war gar nicht nötig, denn die jungen Küchenchefs waren eifrig bei der Arbeit, genau wie echte Profis.

„Wichtig ist, dass die Kinder alles selbst zubereiten“, sagt Frauke Thode. Ewert fügte hinzu, dass viele die Gerichte sogar zu Hause ausprobieren. Vor allem der Bananenmilchmix und der Nudelsalat seien für das Kochen mit den Eltern sehr beliebt. Dass ihnen der etwas andere Unterricht Spaß gemacht hat und sie für ihr Kochgruppe Verantwortung übernehmen konnten, zeigte die Organisation der Arbeitsmaterialien. „Wenn ein Kind krank ist, bringen die Eltern die Geräte in die Schule“, erzählt Ewert. „Damit die anderen kochen können.“

Am Ende des Projekts bekamen die Schüler einen „goldenen“ Kochlöffel und natürlich ihren Ernährungsführerschein.

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