zur Navigation springen

Sach- und Machtag in Surendorf : Bunte Aktionen machen Lust auf die Schule

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 30 Kindergartenkinder aus der Gemeinde Schwedeneck besuchten gestern die Grundschule Surendorf, wo vielfältige Aktionen dazu dienten, das Haus und die Lehrer kennen zu lernen. Im nächsten Schuljahr dürfte die Zahl der Kinder auf über 100 steigen.

Dicht gedrängt stehen die Kinder um Lehrerin Gesa Geiger, die Seife in einem Topf auflöst. Als sie richtig flüssig ist, wird sie in Formen gegossen – so können sich die Mädchen und Jungen später mit Fischen und Seesternen die Hände waschen. In einem anderen Klassenraum testet Geigers Kollegin Gertraud Göbel die Sinne der Kinder, indem sie zum Beispiel barfuß durch Schalen laufen, die mit verschiedenen Materialien befüllt sind, Pappformen erfühlen oder Säfte am Geschmack erkennen. Dabei war Sauerkrautsaft definitiv am wenigsten beliebt. Der Renner war Bananennektar. Auch Papierschöpfen konnten die Kinder oder sich an einem der 26 Exponate der Phänomenta aus Flensburg versuchen, und wer einen Ausgleich zu den ganzen Denkaufgaben suchte, fand diesen im Bewegungsparcours in der Turnhalle. All diese Aktionen gehörten zum Sach- und Machtag, den Schulleiter Eckhard Ochernal und seine acht Kolleginnen für die Grundschüler, aber auch 30 Mädchen und Jungen aus den Kindertagesstätten in der Gemeinde organisiert hatten. Die angehenden Erstklässler und ihre Eltern hätten so Gelegenheit, die Schule kennen zu lernen, gleichzeitig werde den Kindern der ersten bis vierten Klasse etwas Besonderes geboten, erklärte Ochernal. 98 Schüler zählt die Schule derzeit, fürs nächste Schuljahr werden etwas mehr erwartet.

Während der Mitmachtag auf gestern beschränkt war, sind die Leihgaben der Phänomenta zwei Wochen im Haus. Ochernal möchte einige der Experimente nachbauen und hofft dabei auf die Unterstützung der Eltern, die heute um 19.30 Uhr zu einem Infoabend im Musikraum willkommen sind. Denn der Schulleiter ist von dem positiven Effekt der Experimente überzeugt: „Es werden keine Erklärungen gegeben, die Kinder erschließen sich die Situationen selbst und werden so für Problemlösungen gestärkt.“

zur Startseite

von
erstellt am 12.Sep.2013 | 06:04 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen