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Jugend-Handball : Bundesliga-Abenteuer: TSVO zahlt weiter Lehrgeld

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Owschlag verliert mit 20:26 gegen JSpG Halle/Magdeburg und mit 15:42 gegen Bayer Leverkusen. Über 300 Zuschauer besuchen die Spiele am Sonnabend und Sonntag.

von
erstellt am 22.Dez.2013 | 18:20 Uhr

Allen Beteiligten war vor diesem Spieltag der Handball-Bundesliga der weiblichen Jugend A in Owschlag klar, dass es wohl kaum etwas für die Owschlagerinnen nach den verletzungsbedingten Ausfällen zu bestellen geben würde. Dennoch gaben die Spielerinnen alles, standen aber auf verlorenem Posten. Sowohl gegen die JSpG Halle/Magdeburg als auch gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Bayer Leverkusen gab es Niederlagen.

TSV Owschlag – JSpG Halle/M.  20:26 (12:15)

Gegen die JSpG Halle/Magdeburg hatten man im Owschlager Lager insgeheim auf den ersten Sieg in der Bundesliga gehofft, zumal man in Halle nur knapp mit 26:27 verloren hatte. Doch es wurde wieder nichts aus einem Erfolg. „Wir bringen uns leider häufig selbst um den Lohn“, weiß Owschlags Trainerin Hilke Obelöer. Dabei lief es in den ersten 25. Minuten recht gut. Bis dahin konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Doch auch da zeigte sich schon die Schwäche der Owschlagerinnen in der Defensive. Meist kamen sie einen Schritt zu spät, und die Gäste setzten sich zur Pause auf 15:12 ab. Hatten die Owschlagerinnen in der ersten Halbzeit noch die meisten Tore aus dem Rückraum erzielt, so zeigte sich jetzt, dass Jill Sievert allein auf weiter Flur stand. „Es machte sich deutlich bemerkbar, dass eine so erfahrenen Spielerin wie die verletzte Raphaela Steffek fehlte“, sagt Obelöer. Nur selten kamen die Gastgeberinnen noch in eine gute Wurfposition, und viele Anspiele an den Kreis kamen nicht an. Das nutzte die JSG und setzte sich mit sieben Toren ab. Ein Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war, auch wenn sich Owschlag in den letzten fünf Minuten zusammenriss und keinen Treffer mehr kassierte.


TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Sievert (12/5), Behrend (3), Frahm, Clausen (1), Delfs, Born, Kubat, Stachowski (1), Brandt, Glaser, Anderson (1), Meenke (2).
SR: Ahmad/Ulbricht.

Zuschauer: 200.


TSV Owschlag – Bayer L’kusen  15:42 (5:19)

Dass gegen den Bundesliganachwuchs aus Leverkusen kein Sieg drin war, war schon vorher klar. „Leverkusen spielt in einer ganz anderen Liga. Die haben einen breit aufgestellten Kader. Von der Klasse haben wir eben nur zwei, drei Spielerinnen und wenn dann noch eine davon ausfällt, ist nichts zu machen“, so Obelöer über die Überlegenheit der Leverkusener. Die hatten am Vorabend auch beim 37:10 gegen den TV Oyten keine Zweifel an ihrer Vormachtstellung in der Gruppe 6 aufkommen lassen. „Ich bin froh darüber, dass meine Spielerinnen nicht resigniert haben“, findet die Owschlager Trainerin, dass ihre Spielerinnen trotz des deutlichen Rückstandes Moral zeigten. Lediglich in den ersten zehn Minuten konnte Owschlag dagegenhalten. Als sich Leverkusen dann von 7:3 auf 14:3 absetzte, war die Messe gelesen. Obelöer: „Wir starten meist wirklich gut, doch auf einmal ist ein Bruch im Spiel. Wir machen unnötige Fehler, weil wir verunsichert sind und zu ängstlich spielen.“ Doch es gab auch gute Phasen, wie Mitte der zweiten Halbzeit, als dem TSV ein 3:1-Lauf gelang. „Wir können diese Phasen aber nicht konstant erbringen“, weiß Obelöer, woran es aktuell hakt. Immerhin der letzte Treffer des Bundesligaspieltags in Owschlag ging mit dem 15:42 von Sina Stachowski an den TSVO.


Owschlag: Brudniok, Weiß – Sievert (3), Behrend (5), Frahm (1), Clausen, Delfs (2), Born, Kubat, Stachowski (3), Brandt, Glaser, Anderson, Meenke (1).
SR: Behnke/Nickelsen. – Z.: 160.


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