FDP-Sommerfest : Bundesaußenminister als Stargast der FDP im Kuhhaus auf Gut Altenhof

Der Minister stand RSH-Reporter Andreas Otto und dem NDR Rede und Antwort.
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Der Minister stand RSH-Reporter Andreas Otto und dem NDR Rede und Antwort.

Rund 450 Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden beim Sommerfest der FDP. Auch Außenminister Guido Westerwelle kommt nach Altenhof.

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25. August 2013, 18:31 Uhr

Hoher Besuch auf dem Gut Altenhof: Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle war am Freitagabend zu Gast auf dem gemeinsamen Sommerfest der FDP Schleswig-Holstein und der FDP-Landtagsfraktion im Kuhhaus des Gutes.

„Ich bin hier, um die Arbeit der Liberalen in Schleswig-Holstein anzuerkennen“, sagte er nach dem Empfang durch den Landesvorsitzenden Heiner Garg zur Eckernförder Zeitung. Er sei für jeden guten Grund dankbar, nach Schleswig-Holstein zu kommen. „Ich liebe es, hier zu sein.“ Es war bereits sein zweiter Besuch des bereits traditionell in Altenhof stattfindenden Sommerfestes.

Bevor Westerwelle überhaupt ins Kuhhaus gelangte, gab er zahlreichen Fotowünschen seiner Anhängerinnen nach. Drinnen hatten sich Hörfunkreporter des NDR und von RSH postiert, um den Außenminister zum Konflikt in Syrien zu befragen. Ein Fernsehteam der Deutschen Welle war ebenfalls vor Ort.

Die FDP hatte nicht nur Parteifreunde zu dem Fest geladen: Rund 450 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden hatten sich angemeldet. Unter ihnen war auch Landesinnenminister Andreas Breitner (SPD). Er komme gerne zu dem Sommerfest, weil es besonders stimmungsvoll sei. Insofern habe er keine Berührungsängste zu den Liberalen. „Allerdings klatsche ich nicht jedes Mal bei den harten Wahlkampfaussagen der FDP“, sagte er.

„Vier Wochen vor der Bundestagswahl lässt sich der Wahlkampf nicht ausblenden“, sagte auch der Landesvorsitzende Dr. Heiner Garg, obwohl der lockere Austausch sonst in Altenhof im Vordergrund stehe. Guido Westerwelle nahm in seiner Rede die Gelegenheit wahr, die Bundestagskandidatur von Wolfgang Kubicki zu unterstützen. Der schieße zwar manchmal übers Ziel hinaus, „das ist mir aber zehn Mal lieber als graumäusiges Wegducken“, sagte der Außenminister.

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