zur Navigation springen

Straßenbau im Kreis Rendsburg-Eckernförde : Bund und Land investieren 3,7 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Minister Reinhard Meyer besuchte die Straßenmeisterei

Rendsburg-Eckernförde 380 Kilometer Straßen, 240 Kilometer Radweg und 81 Brücken müssen die 22 Mitarbeiter und vier Auszubildenden der Straßenmeisterei Eckernförde in Schuss halten. „Bund und Land werden in diesem Jahr 3,7 Millionen Euro in das Straßennetz der Region rund um Eckernförde investieren“, sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer in dieser Woche beim Besuch in Eckernförde. Auf Bundesebene seien es sogar mehr als 30 Millionen Euro, 2010/2011 waren es noch rund 15 Millionen Euro. „Wir sind zulange auf Verschleiß gefahren“, betonte Meyer, dieser  Sanierungsstau müsse jetzt dringend abgebaut werden. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind es gut 40 Straßen- und Brückensanierungen, die anstehen.

Zu den größten Bauprojekten gehören die Deckenerneuerung von Kochendorf nach Eckernförde auf der Landesstraße 265 auf einer Länge von etwa acht Kilometern sowie die Sanierung des ebenfalls zwei Kilometer langen Streckenabschnitts zwischen Gettorf und Osdorf auf der L44. „Hier wird der obere Deckenbelag entfernt und zwei neue Schichten aufgebracht“, erläuterte Matthias Paraknewitz, Rendsburger Niederlassungsleiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr. Investiert wird auch auf der Halbinsel Schwansen. So soll ein großer Teil des Ostseeküsten-Radwanderweges zwischen Eckernförde und Damp an der Landesstraße 26 saniert werden. Das Teilstück von Hemmelmark nach Ludwigsburg wurde bereits fertiggestellt, noch vor der Sommersaison soll der Abschnitt bis nach Vogelsang angepackt werden. Auf der Fahrbahn zwischen Hemmelmark und Hohenstein wird es nur eine Oberflächenbehandlung auf einer Länge von drei Kilometern  geben. „Wir werden die Anwohner rechtzeitig informieren“, versicherte Paraknewitz. Beeinträchtigen seien halt unvermeidlich „Jede Baustelle zeigt aber auch, hier passiert etwas“, sagte Minister Meyer und appellierte an die Geduld und das Verständnis der Anwohner, Unternehmen und Autofahrer.

Auch in die Bundesstraßen wird kräftig investiert. Nördlich von Eckernförde im Verlauf der Bundesstraße 76 wird die Fahrbahn auf vier Kilometern Länge von Kosel bis nach Fleckeby erneuert. „Geplant sind dafür die Sommerferien“, sagte Arno Sachau, Leiter der Eckernförder Straßenmeisterei. „Wir werden natürlich die Umleitung rechtzeitig ausweisen“, sagte Sachau. Diese werde ab, wie schon beim Ausbau zwischen Fleckeby und Fahrdorf, weiträumig sein. „Wir dürfen nur klassifizierte Straßen als Umleitung ausweisen“, betont er.

Bis ins neue Jahr wird sich die Sanierung und der Bau der neuen Brücke im Bereich Schnellmark/Altenhof südlich Eckernfördes hinziehen.  Die so genannte „Robinsonbrücke“ wird  abgerissen und durch eine neue Brücke ersetzt. „Von Eckernförde aus wird es rechtsseitig eine Umfahrung geben“, kündigte Sachau an. Ein Ersatzbauwerk während der Arbeiten wird es nicht geben, das wäre zu teuer geworden. Stattdessen wird ein Damm aufgeschüttet über den die Umfahrung geführt wird. Mit dem Baubeginn wird im zweiten Quartal des Jahres gerechnet „Wir werden erst im Frühjahr 2017 das Projekt abschließen können“, so Paraknewitz.

Investitionen seien auch von Kreisseite geplant, berichtete Paraknewitz. Dazu zählten beispielsweise die K63 von Karby nach Dörphof und die K77 von Winnemark nach Karlsburg.

 

 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 16.Feb.2016 | 06:46 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert