Pferdesport : Büsch mischt die Dressurszene auf

Dreimal Gold und einmal Silber in der Dressur holte die für den RV Waabs-Langholz startende Eckernförderin, Anna-Magdalena Büsch (31).
Dreimal Gold und einmal Silber in der Dressur holte die für den RV Waabs-Langholz startende Eckernförderin, Anna-Magdalena Büsch (31).

Auf der 64. Pferdeleistungsschau in Kleinwaabs auf dem Reitpark Flintholm gab es drei Siege und einen zweiten Platz für eine Reiterin des RV Waabs-Langholz.

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06. Juli 2015, 06:00 Uhr

Kleinwaabs | Bei idealen äußeren Bedingungen wurden an zwei von drei Turniertagen 20 Prüfungen im Reitpark Flintholm – nicht ohne Überraschungen – absolviert. Allein am Freitag gelangen dem Lindewitter Peter Jakob Thomsen mit vier verschiedenen Pferden drei Siege und einmal Rang zwei. Die gleiche Anzahl an Medaillen konnte die Eckernförderin Anna-Magdalena Büsch (RV Waabs-Langholz) einheimsen, allerdings am Freitag und Sonnabend mit einem Pferd, dem siebenjährigen Holsteiner Hengst Quattro.

Zunächst setzte sich die 31-jährige Anna-Magdalena Büsch in der Dressurprüfung der Klasse L*-Trense mit der Wertungsnote 7.80 vor der Favoritin aus Süderbrarup, Susanne Hein (7.70) durch. Die neun Bestplatzierten dieser Prüfung qualifizierten sich für die folgende Dressurprüfung der Klasse L*-Kür, in der Hein den Spieß umdrehte, auf die kombinierte Wertnote 15.70 kam und mit großen Vorsprung Büsch (13.70) auf Rang zwei verwies. Einen Tag später feierte Büsch noch Siege in zwei weiteren Dressurprüfungen.

Der von Platzwart Axel Delfs gut präpariere Reitpark sowie die Anordnungen der Parcoursbauer Otmar Schmid und Thomas Stahl waren die Grundlage für hochklassigen Reitsport, der vom Stadionsprecher Kai Stoßberg (Plön) begleitet wurde. Die Meldestelle wurde von Gerhild Schiller besetzt.

Die vielen Meldungen sorgten dafür, dass zahlreiche Prüfungen in zwei Abteilungen aufgeteilt werden mussten. Zudem bedeuteten die 117 verschiedenen Vereine ein Rekordergebnis. „Ich glaube, es liegt daran, dass einige Turniere erst am Sonnabend beginnen und viele eben am Freitag schon mal bei uns auftreten“, erklärt die Vorsitzende des RV Waabs-Langholz, Friederike Gräfin zu Lynar-Lassen. Bei einem spektakulären Sturz an Hindernis 7B kam Julia Greve auf Bella Calazia (RuFV Felm) zwei Tage nach ihrem Geburtstag mit einem blauen Auge davon. „Ich habe mich eigentlich mehr erschrocken“, atmete sie, gemeinsam mit dem gesamten Publikum erleichtert auf.

Erste Gewinnerin des Turniers war Mandy Sörensen (RFV G-E-DW). Auf Castiel setzte sie sich mit der Wertungsnote 7.80 in der Dressurpferdeprüfung Klasse A durch. Leonie Mohr auf Captain Orion (RV Waabs-Langholz) folgte mit dem Sieg in der Dressurpferdeprüfung Klasse A, ehe Lilli Silz auf Badenixe (RV Waabs-Langholz) nach mehrjähriger Pause mit dem Erfolg in der Springpferdeprüfung Klasse A** und der Note 8.20 ihr Comeback feierte. Marie Gerdes auf Lorbas und Carlotta Franz auf Crisby (beide RV Am Wittensee) siegten in der Springprüfung Klasse A*, während in der schwierigen Punkte-Springprüfung Klasse M* Paul Moritz Ahlmann auf Curly Sue (44.00 Punkte/44.61 Sek.) und Jens Kloth auf Elando (44.00/52.69) einen Doppelerfolg für den RC Damp landeten.

In der mit Spannung erwarteten vierten Qualifikation der 6. Champ-Mannschafts-Trophy standen sich elf Teams gegenüber. Mit seinem ersten Tagessieg auf der diesjährigen Tour verbesserte sich der RuFV Felm in der Besetzung Frederike Sawade auf Coraco, Thea Struck auf Cormina, Larissa Buttkus auf Corner und Hannah. Da sich auch die Führenden, RSF Looper Holz (5.) und ORV Malente-Eutin (2.) jedoch ebenfalls gut platzierten, müssen die Felmer den Kampf um den ersten Gesamtsieg auf nächstes Jahr verschieben.

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