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drk-jahresversammlung : Bürgermeister bittet DRK um Hilfe

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Auch die Gemeinde Holzdorf muss langfristig mit der Unterbringung von Flüchtlingen rechnen. Drik Radeck wirbt beim Ortsverein um Verständnis und Unterstützung.

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2015 | 06:59 Uhr

Elisabeth Denker bleibt Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Holzdorf. Im Rahmen der Jahresversammlung im Gasthof Blumenthal sprachen die Mitglieder ihr erneut das Vertrauen aus. Auch Renate Mewes wurde im Amt als zweite Beisitzerin am Mittwochabend bestätigt.

Zu Beginn der Versammlung überbrachte Bürgermeister Dirk Radeck die Grüße derGemeindevertretung. Im Hinblick auf die aktuelle weltweite Entwicklung des Flüchtlingsgeschehens machte Radeck deutlich, dass sich auch für Holzdorf in Zukunft etwas ändern dürfte.

Zwar habe man bislang in der eigenen Gemeinde noch keine Flüchtlinge unterbringen müssen, aber dieser Umstand könne sich angesichts der rasant steigenden Flüchtlingszahlen schnell ändern. Und dann sei man auf die ehrenamtliche Hilfe des DRK-Ortsvereins angewiesen: „Wir rechnen dann mit Ihrer Unterstützung für die Betreuung der Flüchtlinge“, sagte der Bürgermeister.

Bislang liegt das Hauptaugenmerk auf der Betreuung der Senioren in der Gemeinde. Neben Besuchen bietet der Ortsverein drei Gruppen an. Jeden zweiten und vierten Donnerstag wird zur Seniorentanzgruppe eingeladen. Der „Speel man to-Nachmittag“ findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt. Im Mai startet auch wieder die DRK-Fahrradgruppe, die einmal monatlich eine Tour unternimmt.

Zwei Fahrten erwartet die rund 80 Mitglieder in diesem Jahr. Im Juni geht es auf eine Tagesfahrt nach Ratzburg mit Besuch eines Spargelhofes. Für den Herbst ist eine Halbtagesfahrt geplant, deren Ziel noch nicht feststeht.

Auch Ehrungen langjähriger Mitglieder standen am Mittwoch auf dem Programm. Annemarie Leu erhielt für 50 Jahre Mitgliedschaft die DRK-Ehrennadel. Renate Mewes wurde mit der Goldenen Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. In Abwesenheit wurden Gisela Tuchtenhagen (40 Jahre) und Hannelore Schäfer geehrt.

Anschließend informierte Johannes Abild, Technik-Außendienstberater des DRK aus Heide (zuständig für die Kreise Rendsburg- Eckernförde und Schleswig-Flensburg) in einem amüsant vorgetragenen Beitrag über die satellitengestützte Funktionsweise des DRK-Hausnotrufes.

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