Klein Wittensee : Bürger setzen 600 Sträucher auf den Wall

Heimische Gehölze: Die freiwilligen Helfer setzten 600 Pflanzen auf den Lärmschutzwall am neuen Wohngebiet am Wittensee. Foto: Becker
Heimische Gehölze: Die freiwilligen Helfer setzten 600 Pflanzen auf den Lärmschutzwall am neuen Wohngebiet am Wittensee. Foto: Becker

Die Pflanzaktion am Lärmschutzwall am neuen Baugebiet in Klein Wittensee hat begonnen. Der Investor pflanzte schon 40 Winterlinden.

Avatar_shz von
26. November 2012, 10:08 Uhr

Klein Wittensee | 40 Winterlinden entlang des Strandwegs sind schon gepflanzt, Straßenlaternen werden noch errichtet. "Das Neubaugebiet auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände direkt am Ufer des Wittensees soll nicht separat liegen, sondern über diese Allee an das Ortszentrum angebunden sein", machte Bürgermeister Hans-Claus Schnack deutlich. Er hob die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Amt Hüttener Berge und dem Investor Hans-Joachim Graf von Gersdorff (Firma Christian Jöhnk aus Gettorf) hervor, der die Kosten der Baumpflanzung übernommen hat. Ebenso zahlt von Gersdorff die 600 Pflanzen, die am Sonnabend mit der Hilfe von Klein Wittenseer Einwohnern auf dem Lärmschutzwall an dem Baugebiet gepflanzt wurden.

"Wildkirsche, Weiß- und Schwarzdorn, Haselnuss und Ginster passen bestens in unsere Knick- und Redderlandschaft im Naturpark", freute sich Schnack. Erfreut zeigte er sich auch über den freiwilligen Einsatz seiner Mitbürger. "Das Dorf macht mit. Man muss die Menschen mitnehmen, dann erreicht man auch etwas."

An dem Lärmschutzwall will Werner Lüdicke, wie er es seit Jahren an anderen Stellen im Dorf gemacht hat, Wildblumen aussäen. 14 Einfamilienhäuser sollen auf dem 3,5 Hektar großen ehemaligen Bundeswehrgelände entstehen. Angeordnet in drei Reihen, wird man nach Angaben von Gersdorffs von allen Häusern einen freien Blick auf den Wittensee haben. Ab dem Frühjahr, wenn die Straßen in dem Baugebiet fertig sind, soll mit dem Verkauf der Grundstücke begonnen werden, erklärte der Investor. Die Nachfrage sei schon groß.

Nach der Pflanzaktion in Matsch und Nebel führte von Gersdorff die Helfer über das Baugelände. Die Grundstücke sollen voll erschlossen angeboten werden. "Und es wird Breitbandanschlüsse für schnelles Internet bis in jedes Haus geben", betonte Hans-Claus Schnack. Das sei heute sehr wichtig, weil viele Menschen von zu Hause aus arbeiteten

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen