Nachgefragt : Bürger äußern Ideen für die Stifter Ladenzeile

„Ich bin täglich im Nahversorgungszentrum unterwegs“. Gerne beteiligt sich Ingrid Wiese an der Befragung.
„Ich bin täglich im Nahversorgungszentrum unterwegs“. Gerne beteiligt sich Ingrid Wiese an der Befragung.

Beim nächsten Runden Tisch zur Zukunft der Stifter Ladenzeile wird sich auch die Initiative „Du, ich, wir alle – Gemeinsam für Stift“ vorstellen.

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14. November 2013, 16:26 Uhr

Am Dienstag, 19. November, um 18.30 Uhr ist es wieder so weit: Bereits zum vierten Mal findet ein „Runder Tisch“ im Altenholzer Ratssaal statt, bei dem sich die Bevölkerung über die Situation der Ladenzeile im Ortsteil Stift informieren und einbringen kann. In dem ehemaligen Drogeriemarkt können die Bürger jedoch bereits seit Anfang des Monats ihre Wünsche äußern.

Unter dem Motto „Du, ich, wir alle – Gemeinsam für Stift“ haben fünf Stifterinnen und viele Unterstützer den Raum, den Eigentümer Hans M. Weber kostenlos zur Verfügung stellt, hergerichtet und laden zum Ideenaustausch ein. Ausgestellt ist ebenfalls das Entwicklungsgutachten von der Cima Beratung- und Management GmbH, die sich mit einem Konzept zur Revitalisierung der Stifter Einkaufsmeile befasst. Im Mai sind hierfür jedoch nur 333 Passanten befragt worden. Nun haben bis Ende des Monats noch einmal alle die Gelegenheit, ihre Anregungen einzubringen.

Was müsste im Nahversorgungszentrum Stift passieren, damit sie hier häufiger einkaufen würden als heute? Interessantere Geschäfte, mehr Gastronomie oder die Vergrößerung des Supermarktes? „Ich hätte gerne einen schönen Laden zum Stöbern, wenn man beispielsweise nach einem Mitbringsel sucht oder einen netten Weinhandel“, sagt Eliane Ballin. Die Stifterin wohnt mit ihrer Familie im Elbinger Weg und erledigt ihren Einkauf zu 80 Prozent bei Sky. Auch Ingrid Wiese wohnt auf der anderen Straßenseite und hat großes Interesse an der Entwicklung.

So ist immer etwas los in dem ehemals leer stehenden Geschäft. „Wir freuen uns, dass das Interesse so groß ist und hoffen, eine Menge erreichen zu können“, betont Gabi Christ. „Wir sind sehr gespannt, was bei der Auswertung heraus kommt.“ Auch Ludger Niehoff freut sich über die Resonanz: „Es heißt immer, es lohnt sich nicht, hier ein Geschäft aufzumachen. Wir wollen darstellen, dass die Leute doch ein Interesse haben.“ Bärbel Mewis vermutet, dass bei einem größeren Angebot auch mehr Leute anhalten würden: „Wir haben drei Schulen hier und viele Eltern, die täglich vorbei fahren. Das ist doch Potenzial. Wir müssen sie dazu bringen, hier einzukaufen – nicht nur freitags auf dem Wochenmarkt.“

> Öffnungszeiten: Mo, Mi, Sa 10-13 Uhr, Di, Do, Fr 15-18 Uhr.

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