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Blutspende : Brote, Suppe und Kuchen – Blutspender werden verwöhnt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Über 91 Blutspender freute sich der DRK-Ortsverein Rieseby bei seiner ersten Blutspende im Jahr 2014 in der Schleischule.

Zur ersten Blutspende im Jahr hatte der DRK-Ortsverein Rieseby kürzlich in die Räume der Schleischule gerufen. 96 Spendewillige waren dem Aufruf gefolgt, 91 wurden letztendlich zur Ader gelassen. Davon kamen drei zum ersten Mal und wurden mit einem Tankgutschein dafür belohnt.

Nachdem die erste Zeit schleppend anlief, füllten sich später schnell die Pritschen in der großen Pausenhalle . Die Spender kamen nicht nur aus Rieseby, sondern vor allem aus dem benachbarten Barkelsby. „Hier ist es immer nett, man kennt die Leute schon“, bestätigte Birgit Doorentz aus Barkelsby. Das konnten zwei Spenderinnen aus Eckernförde nur unterschreiben. Sie hatten eigentlich in der Stadt zur Blutspende gehen wollen. Dort war es aber so voll, dass sie lieber auf den Termin in Rieseby auswichen.

„Im Januar ist es immer ein bisschen schwierig, die Menschen zur Blutspende zu motivieren“, weiß Andrea Kolls, „dann sind alle noch etwas träge von den Feiertagen.“ Zudem käme hinzu, dass im ersten Monat ganz viele Blutspendetermine auch in der nahen Umgebung stattfänden.

Wer bei einer Blutspende seinen roten Saft abgeben möchte, muss eine knappe Stunde Zeit mitbringen. Zunächst muss dabei der Spendewillige zur Anmeldung gehen. Hier werden seine persönlichen Daten aufgenommen, und er mus einen Fragebogen ausfüllen. Danach wird zunächst der HB-Wert bestimmt, der einen gewissen Wert nicht unterschreiten darf, denn Menschen mit einem Eisenmangel dürfen kein Blut spenden. Das Gespräch mit dem Arzt bedeutet anschließend das endgültige ok.

Weiter geht es zum technischen Mitarbeiter – in Rieseby war es diesmal Arne Schröder. Er gibt jedem Spender eine Kanüle mit, mit der dieser sich eine freie Pritsche aussucht und sich dort hinlegt. In Rieseby betreuten drei Schwestern jeweils vier Liegen. „Das ist wichtig, denn auch wenn es selten geschieht, kann ein Spender im schlimmsten Fall kollabieren, das muss die Schwester im Blick haben“, erklärt Arne Schröder.

Die Blutspende selbst ist nach zirka fünf Minuten beendet, doch wird danach noch fünf bis zehn Minuten Ruhe im Liegen verordnet. Erst dann dürfen sich die Spender aufrichten, ein bisschen warten und sich als Dankeschön an den gedeckten Tisch setzen.

Diesmal warteten dort eine selbst gekochte Gulaschsuppe, belegte Brote und Kuchen auf die Freiwilligen. Dazu wurden Kaffee, Tee und kalte Getränke gereicht. Zehn DRK-Damen sorgten von Nachmittag bis zum Abend für das leibliche Wohl. Um 17.30 Uhr hatten sie bereits zwölf Meterbrote in Scheiben geschnitten und belegt, um sie immer wieder in den Speisesaal zu bringen. „Sie sind die wichtigsten Helfer“, bekräftigt die Ortsvorsitzende Waltraud Folge. Das Essen nach dem Spenden ist aber nicht nur ein Bonbon, sondern dient auch der Erholung des Körpers nach dem Blutverlust und ist damit nicht zu unterschätzen.

Ehrungen: Klaus Kock 25 Blutspenden, Kurt Guske 30, Andrea Kolls und Monika Radke 40, Peter Stahm 50 und Ilse Maria Jensen 75.

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erstellt am 10.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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