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Eckernförder Zeitung

18. August 2017 | 20:26 Uhr

Bauausschuss : Bronnmann-Halle wird saniert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Riesebyer Bauausschuss empfiehlt den Einstieg in die Sanierung der Sporthalle im Petri Weg. Die Vision einer Multifunktionshalle bleibt bestehen.

Rieseby | „Nicht nur reden, sondern endlich machen“, stellte Hartmut Schmidt für die CDU-Fraktion im Bau-, Wege -und Umweltausschuss der Gemeinde Rieseby in Bezug auf den dringenden Sanierungsbedarf in der Wilhelm-Bronnmann-Halle fest . Vor allem im Bereich der Duschen mit der Warmwasserversorgung sind seit langem Mängel bekannt, die nun beseitigt werden sollen. Entsprechend einem Stufenplan, dem sich alle Fraktionen des Ausschusses unter Leitung von Heino Stüve (SPD, Foto) anschlossen, soll nun mit den ersten Schritten der Sanierung begonnen werden. Einstimmig beauftragte der Ausschuss Bürgermeister Jens Kolls, Honorarverträge zu verhandeln und abzuschließen. Es wird von einem Kostenvolumen von bis zu 10  000 Euro ausgegangen.

Vorangegangen war eine Diskussion über den grundsätzlichen baulichen Zustand der Sporthalle. Gerüchten zufolge sei das Dach nicht mehr belastbar, hatte der Stüve berichtet. Bereits vor einem Jahr hatte sich der Ausschuss auf Grundlage eines Experten-Gutachtens mit dem Thema beschäftigt, allerdings keine Beschlüsse dazu gefasst. Schmidt beharrte darauf, dass, sofern es keine baulichen Veränderungen an der Dachkonstruktion gibt, das Dach sicher sei. Er erteilte der Idee Stüves, ein neues Gutachten zur Statik in Auftrag zu geben, eine Absage. Kritischer äußerte sich Gemeinderatsmitglied Roger Indinger (SPD). Seinen Aufzeichnungen nach war die Belastbarkeit bereits im letzten Jahr vom Ausschuss als fragwürdig eingestuft und die Bedenken bisher nicht ausgeräumt worden.

Gemeinderat Matthias Remitz (Bündnis 90 / Die Grünen) regte an, eine Sichtkontrolle durchführen zu lassen, um mögliche neue Schäden zu erfassen und auf deren Grundlage weiter zu arbeiten. Dem konnten sich der Ausschuss einstimmig anschließen. Damit gaben die Ausschussmitglieder für die Überprüfung der Dachkonstruktion und den ersten Sanierungsmaßnahmen grünes Licht. Getreu dem Motto „Das eine tun ohne das andere zu lassen“ denken die Ausschussmitglieder gemeinsam in die Zukunft. Auf Anregung von Remitz, der deutlich machte, dass er einen Neubau für deutlich attraktiver hält als dauernde Sanierungsarbeiten, beauftragte der Ausschuss Bürgermeister Jens Kolls damit, parallel zu den angestoßenen Arbeiten Kontakt zu den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden aufzunehmen, um das Projekt einer interkommunalen Multifunktionshalle zu diskutieren.

Horst Freundt, der als stellvertretender Vorsitzender für den TSV Rieseby zu der Sitzung gekommen war, begrüßte den Beschluss zu den Sanierungsarbeiten und stellte klar, dass für den Verein ein Neubau, sofern dieser dazu führe, dass der Sportbetrieb für einen Zeitraum von möglicherweise bis zu zwei Jahren eingestellt werden müsse, das „Aus“ bedeuten würde.

Im Laufe der Sitzung empfahl der Ausschuss folgende Beschlüsse einstimmig zur Annahme: 10. und 18. Änderung des Flächennutzungsplanes Rieseby für das Gebiet „Ortsteil Norby“, so dass die Amtsverwaltung Schlei-Ostsee beauftragt wurde , die 10. Änderung des Flächennutzungsplanes Rieseby für das Gebiet „Ortsteil Norby“ zur Genehmigung vorzulegen und danach die Erteilung der Genehmigung ortsüblich bekannt zu machen. Außerdem soll ein Bebauungsplan 19 für das Gebiet „Dingstock“ aufgestellt werden. Planungsziel ist die Ausweisung von Wohnbaufläche, wobei es ausdrückliches Anliegen des Ausschusses ist, die Anlage um den Gedenkstein zur Erinnerung an die „Thingstätte“ zu erhalten.

Außerdem beschäftigte sich der Ausschuss mit zwei Einbuchungsverfahren. In seinem Bericht hatte Stüve auf Anliegen der WGR Bezug genommen, die verschiedene Verkehrsoptimierungsanliegen vorgebracht hatte. Zur Sitzung hatte sich der Kreis lediglich mit einem Vorschlag hinsichtlich einer Querung Thiergarten/Eckernförder Landstraße beschäftigt. Hier sei eine Verkehrszählung erfolgt und die ermittelten Daten liegen nach Kreisauskunft unter den vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr festgelegten Mindestzahlen. Damit wurde dieses Anliegen vom Kreis abgelehnt, so Stüve.

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erstellt am 03.Dez.2015 | 17:56 Uhr

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