Brennpunkte Kieler Straße und Kirchplatz

Der wiedergewählte Vorstand: Uwe Burscheid (2. Vorsitzender), Günter Haß (1. Vorsitzender) und Wolfram Splittgerber (Schriftführer) (hinten v.l.) sowie Helga Ernst, Elke Matthiesen (Beisitzerinnen) und Hans-Joachim Aldinger (Schatzmeister) (vorne v.l.).
Der wiedergewählte Vorstand: Uwe Burscheid (2. Vorsitzender), Günter Haß (1. Vorsitzender) und Wolfram Splittgerber (Schriftführer) (hinten v.l.) sowie Helga Ernst, Elke Matthiesen (Beisitzerinnen) und Hans-Joachim Aldinger (Schatzmeister) (vorne v.l.).

Verein will sich weiter in die Gestaltung der Innenstadt einbringen

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20. Mai 2015, 06:00 Uhr

Das Jahr 2015 fing für den Altstadtverein turbulent an: „Es hat einige Querelen und Missverständnisse gegeben“, räumte Vorsitzender Günter Haß am Montagabend bei der Jahresversammlung im OIC ein. „Etliche Mitglieder sind ausgetreten.“ Darunter seien auch viele gewesen, die sich bei der Vorbereitung des Altstadtfestes beteiligt haben, so dass dieses schließlich ausfallen musste. „Aber nicht ganz“, so Haß gegenüber den 15 anwesenden Mitgliedern. Der Räuchereiverein habe ein kleines Fest auf die Beine stellen können, das der Altstadtverein mit einer Spende von 2500 Euro unterstützte. Im nächsten Jahr soll aber wieder ein Altstadtfest stattfinden, beschlossen die Mitglieder. Erste Helfer haben sich bereits auf der Versammlung gefunden.

Uwe Burscheid, 2. Vorsitzender, regte an, eine aus einem Eichenstamm geschnitzte Fisch-Skulptur desselben Künstlers, der auch die Eule am Noorwanderweg entwarf, zu kaufen und der Stadt zu stiften. Die Mitglieder stimmten diesem Vorschlag zu und überließen dem Vorstand, damit zu arbeiten. Geld für den Erwerb – voraussichtlich 800 Euro – ist vorhanden, wie aus dem Bericht des Schatzmeisters Hans-Joachim Aldinger hervorging. Für 2015 stehen dem Verein zuzüglich der Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge knapp 11  000 Euro unter anderem für Vorträge, Bildungsreisen sowie die Verwaltung zur Verfügung.

Auch in diesem Jahr sollen davon wieder 2500 Euro an den Räuchereiverein gespendet werden. 1200 Euro stünden zudem für Ausflüge zur Verfügung. So ist ein Besuch der historischen Altstadt Wismars geplant, um sich dort ein Bild von der Bepflasterung zu machen. Hierzu sollen auch der Bürgermeister und die Mitglieder des interfraktionellen Arbeitskreises „Innenstadt“ eingeladen werden.

Eines der wichtigsten Themen war neben der Nooröffnung die Bepflasterung der Kieler Straße. Nach wie vor habe man im Verein die Befürchtung, dass die vorgeschlagene Neupflasterung der Fußgängerzone mit roten Steinen, wie sie auch in der Frau-Clara-Straße verlegt worden sind, Realität werden könne, so Haß. Dabei seien es nicht der vom Arbeitskreis priorisierte Gänsemarkt und die Gerichtstraße, „die uns unter den Nägeln brennen, sondern die Kieler Straße und der Kirchplatz.“

Ein Ärgernis bleibe nämlich auch der Platz zwischen Rathaus und St.-Nicolai-Kirche, wo derzeit Müllcontainer stehen. „Trotz jahrelangen Drängens sieht es da immer noch so aus“, stellte Haß fest. Hier sehe der Verein dringenden Handlungsbedarf. „Diese Punkte müssen wir anpacken“, erklärte der Vorsitzende.

Zurzeit zählt der 2000 gegründete Altstadtverein 80 Mitglieder mit einem bei der Versammlung wiedergewählten Vorstand: Günter Haß (1. Vorsitzender), Uwe Burscheid (2. Vorsitzender), Hans-Joachim Aldinger (Schatzmeister), Wolfram Splittgerber (Schriftführer), Rosemarie Heinze und Jens-Uwe Buse (Kassenprüfer) sowie Helga Ernst und Elke Matthiesen (Beisitzerinnen).


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