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Frauenfussball : Brekendorf im Jahr eins nach Hamann

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Frauenfußball-Verbandsliga Nord gehen der Brekendorfer TSV und SG Rieseby/Waabs jeweils ohne ihre gefährlichste Angreiferin aus den Vorjahren in die Saison. Jana Hamann und Frederike Bremer haben sich neuen Vereinen angeschlossen.

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erstellt am 21.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Brekendorf | Am übernächsten Wochenende geht es in der Frauen-Verbandsliga Nord wieder um Punkte. Mit dabei sind auch in dieser Saison die Mannschaften des Brekendorfer TSV und der SG Rieseby/Waabs. Während die SG vorrangig mit dem Ziel Klassenerhalt in die neue Spielzeit geht, will der BTSV unter der neuen Trainerin Carmen Frahm gerne zwischen Rang vier und sechs einlaufen. Damit es klappt, muss sich die Mannschaft in der Offensive aber neu ausrichten, denn es beginnt das Jahr eins nach Goalgetterin Jana Hamann.

 

Brekendorfer TSV

Trainerin Carmen Frahm hat die ambitionierte Aufgabe, den Abgang von Jana Hamann, die sich bei ihrem neuen Verein TuRa Meldorf (Regionalliga Nord) gleich mit einigen Toren im Kreispokal und Testspielen gut einfügte, zu kompensieren. Damit das klappt, werden die Brekendorferinnen ihr gesamtes Spiel nach vorne umstellen müssen. Schwer, aber nicht unmöglich, denn mit den Youngsters Jenny Sakowski und Annika Freitag (beide 17) hat der BTSV zwei große Offensivtalente, die ihre Verbandsligatauglichkeit auch schon häufiger bewiesen haben. „Wir haben ein starkes und flexibles Team. Dieses Team, weniger die Einzelspieler, wird in dieser Saison im Vordergrund stehen“, sagt Brekendorfs Kapitän und Führungsspielerin Nicole Schröder. In den Vorbereitungsspielen gegen Kropp (7:0) und Rot-Schwarz Kiel (0:5) sowie im Landes-Pokal gegen den SH-Ligisten SG Olympia Bö/Hu (1:3 n.V.) konnten die Brekendorferinnen bereits gute Ansätze zeigen. „Es herrscht eine super Stimmung und wir blicken positiv auf die Saison“, sagt Schröder. Viel wird jedoch auch davon abhängen, ob der BTSV in dieser Saison weniger Verletzungssorgen hat als noch im Vorjahr.

Kader

Tor: Nele Brassat, Kim-Laura Kohn.
Abwehr: Anna-Lena Biermann, Lea-Marie Hoeft, Daniela Kloth, Janina Kochanowski, Melanie Kuhr, Katrin Thomsen.
Mittelfeld: Jacqueline Born, Marie Harder, Janine Kubsch, Nicole Schröder, Michaela Neumann, Camilla Petersen, Jessica Prüfer, Sandra Staack.
Angriff: Nadine Dethlefs, Annika Freitag, Sina Peetz, Jenny Sakowski.
Trainerin: Carmen Frahm.

Ligastart: 31.8., FC Angeln 02 (H).

 

SG Rieseby/Waabs

Mit guten Testspielergebnissen und einem klaren Sieg im Pokal geht die SG RieWa selbstbewusst in die Saison. „Wir haben uns qualitativ verstärkt und eine gute Vorbereitung hinter uns“, weiß Kapitän Laura Voigt, und auch ihr Trainer Sven Soll bestätigt die Eindrücke: „Nicht nur die Kondition, auch der Zusammenhalt hat sich in den letzten Monaten deutlich verbessert.“ Die Testspiele verliefen überwiegend positiv. Gegen Eckernförder IF (14:0) und im Pokal gegen die Borussia 93 Rendsburg (7:0) fuhr die SG klare Siege ein. Auch die 0:1-Niederlage gegen den SH-Ligisten RS Kiel stimmt Soll positiv. „Da haben wir gute Ansätze gezeigt.“ Das letzte Testspiel gegen den FC St. Pauli ging mit 1:7 zwar deutlich verloren, die Hamburgerinnen spielen aber auch zwei Ligen höher. Mit Blick auf die kommende Spielzeit sagt Soll: „Erstes Ziel ist der Klassenerhalt und schöneren Fußball zu spielen.“ Die Stürmerinnen Frederike Bremer und Luisa Mesko werden bei diesem Ziel jedoch nicht mithelfen, da sie den Verein verlassen haben. Bremer spielt zukünftig für den Ligakonkurrenten TSV Vineta Audorf. Dafür hat die SG aber auch eine Reihe neuer Spielerinnen dazu gewonnen. Nicole Paluschek kommt aus der Kreisklasse A vom FC Reher/Puls. Aus der eigenen Jugend kamen Johanna Kreß, Lina Jacob, Simone Brune und Anso Nielsen. Kim Greve wechselte von der SG EMTV/Fleckeby ins Soll-Team, und mit Eilina Jalas (Kieler MTV) und Carina Lill (Altona 93) haben zudem zwei ehemalige RieWa-Spielerinnen den Weg zurück zur SG gefunden. Beide verfügen über Verbandsligaerfahrung. „Trotz der Neuzugänge sind wir weiterhin stark abhängig von den Dienstplänen einiger Spielerinnen, wie Natascha Sänger oder Carina Lill. Das kann auf Dauer zu einem Problem werden“, warnt Soll.

Kader

Tor: Laura Voigt, Berit Wussow.

Abwehr: Alexandra Koch, Pia Koch, Tanja Klößer, Swantje Kunst, Merle Kunst, Simone Brune, Anso Nielsen, Eilina Jalas, Janina Lill, Johanna Nickl.

Mittelfeld: Alena Hein, Carina Lill, Jana Kroll, Alexandra Tönnies, Lina Jacob, Theresa Tenbusch, Nadja Kühl, Natscha Sänger, Svenja Hansen, Marina Kimitta, Nora Kersten.

Angriff: Inke Schülldorf, Johanna Kreß, Nicole Paluschek, Kim Greve.

Trainer Sven Soll.

Ligastart: 31.8., Weiche Flensburg (A).

 

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