Segeln : Braun-Dullaeus und Flaig sind Kreismeister

Deike Bornemann konnte sich gegen ihre Verfolger durchsetzen und gewann die Opti-A-Konkurrenz.
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Deike Bornemann konnte sich gegen ihre Verfolger durchsetzen und gewann die Opti-A-Konkurrenz.

Gute Bedingungen gab es für die Segler beim 21. Eckernförder Eichhörnchen. Da es sieben Regelverstöße gab, mussten die Juroren Disqualifikationen aussprechen.

shz.de von
18. Juni 2014, 06:00 Uhr

Segeln und Sonne satt gab es am vergangenen Wochenende beim Segelclub Eckernförde zum 21. „Eckernförder Eichhörnchen“. Am Start waren auf zwei Bahnen 93 Opti-A, 96 Opti-B und 48 Europe-Jollen. Traditionell gehört die Regatta zu den seglerischen Großveranstaltung, die Teilnehmer nicht nur aus ganz Deutschland lockt.

Gute Segelbedingungen herrschten zu Beginn auf der Außenbahn B vor Hemmelmark, wo Wind aus Nord mit Stärke drei bis vier nicht nur körperlich, sondern auch taktisch die fortgeschrittenen Opti-A-Segler forderte. Diese teilten sich zusammen mit den Europes die Regattabahn, wobei die Europes Up & Down Kurse und die Optimisten zur räumlichen Entzerrung einen Dreickskurs fuhren. Vier Wettfahrten am Sonnabend unter guten Bedingungen und zwei am Sonntag bei mäßigem Wind, reichten Deike Bornemann vom Segler-Verein Wörthsee, um souverän mit insgesamt sechs Punkten den ersten Platz zu ersegeln. Gleiche Bedingungen halfen in der Euope-Klasse mit drei ersten, einem fünften und einen dritten Platz auch Janica Puls vom Lübecker Yachtclub, um sich von den beiden Dänen Emil Munch und Anna Munch mit insgesamt vier Punkten Vorsprung abzusetzen. Den Kreismeisterpokal ersegelte sich in der Opti-A-Klasse Julius Braun-Dullaeus vom SCE.

Einige Teilnehmer hatten unvermessene Segel aufgezogen. „Wir hatten bei der Trainerbesprechung zuvor angekündigt, dass wir auf der Bahn das Vorhandensein der Vermessungsmarke kontrollieren“, verweist Juror Klaus Laschinsky auf die Vorgabe, zusammen mit Jury-Kollege Eckard Ruh hatten beide das Ziel, mehr Regelkonformität durchzusetzen. Insgesamt sieben Teilnehmer auf der Bahn B wurden daraufhin disqualifiziert. „Dass die Trainer trotz unserer Ankündigung ihr Schützlinge in diese Situation brachten, ist mir unverständlich“, bedauert Ruh den Vorfall, der hauptsächlich Teilnehmer des renommierten Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) betraf. Von den vorgesehenen sechs Wettfahrten der Opti-B wurden fünf gesegelt, sodass ein Streichergebnis möglich war. Bestplatzierter Segler vom SCE war Joram Mika Flaig, der mit einem neunten Platz zugleich auch Kreismeister wurde. Am erfolgreichsten war Maurice Brost von Lübecker Yachtclub.

Viel Lob erhielten die Organisatoren von den Teilnehmern nicht nur für die gute Durchführung auf dem Wasser, galt es doch auch die über dreihundert Segler logistisch an Land zu Versorgen.

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