Feuer im Mülleimer : Brand im Chemieraum – Gettorfer Schule evakuiert

Nach einem Versuch an der Gettorfer Isarnwohld-Schule wird Eisenwolle im Müll entsorgt. Offenbar ist sie nicht komplett abgelöscht – und landet auch noch direkt neben einer Spiritusflasche.

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20. März 2014, 13:15 Uhr

Gettorf | Glück im Unglück hatten heute Morgen die Schüler und Lehrer der Isarnwohld-Schule Gettorf (Rendsburg-Eckernförde): Ein Mülleimer im Chemieraum brannte aus. Das Feuer wurde von Lehrkräften bemerkt und gelöscht. Warum die Brandmeldeanlage, die am Sonnabend erst gewartet worden war, nicht funktionierte, wird zurzeit ermittelt.

Im Chemieunterricht in den ersten beiden Stunden heute Morgen war für einen Versuch Eisenwolle entzündet worden, teilt Schulleiterin Marion Burkhart mit. Die Wolle wurde anschließend abgelöscht und im Mülleimer entsorgt, in dem sich eine Spiritusflasche befand. „Es wird vermutet, dass in der Eisenwolle noch ein Funken war“, erklärt die Schulleiterin, während Polizei und Feuerwehr nach der Ursache suchen. Den Brandgeruch hatte eine Lehrkraft um 10.20 Uhr bemerkt und gemeinsam mit Kollegen gelöscht. Der gesamte Raum war bereits verqualmt. Zunächst ließ Burkhart den naturwissenschaftlichen Trakt sperren. Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr empfahl, die Schule zu evakuieren. Um 10.40 Uhr waren alle Schüler auf dem Heimweg. Burkhart: „Ein großes Lob und herzlicher Dank geht an die Autokraft, die innerhalb kürzester Zeit Busse bereitgestellt hat, um 1200 Schüler nach Hause zu bringen.“

Amtsdirektor Matthias Meins und Schulverbandsvorsteher Hans-Ulrich Frank zeigten sich erleichtert, „dass nicht mehr passiert ist“. Der Lehrer, der den Brand gelöscht hat, sei wohlbehalten aus dem Raum herausgekommen, niemand sei verletzt, die Schulleitung habe besonnen reagiert.

Ob der Unterricht morgen wieder laufen kann, steht noch nicht fest. Voraussetzung dafür ist, dass sich keine Schadstoffe mehr in der Luft befinden und die Brandmeldeanlage funktioniert.

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