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gemeinde im boßelfieber : Boßelturnier – Feuerwehr holt Pokal

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Frei Wählergemeinschaft Lindau veranstaltete ihr 13. Boßelturnier. 38 Erwachsenen-Teams und 13 Kinder-Teams waren am Start.

Das Thermometer zeigt nur wenige Plusgrade, die Sonne scheint. Bestes Boßelwetter. In dicken Jacken, Schals, Mützen und mit wärmenden Getränken ausgestattet, machten sich die Lindauer am Wochenende auf, um in Teams mit so wenigen Würfen mit der blauen Kugel wie möglich die vorgegebene Strecke zu bewältigen.

Zum 13. Mal hatte die FWGL (Freie Wählergemeinschaft Lindau) zum traditionellen Boßelturnier eingeladen. Am Sonntag waren die Erwachsenen dran, am Sonnabend die Kinder. Bei den Erwachsenen entwickelte sich der Wettbewerb zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Feuerwehr Großkönigsförde und dem Stammtisch Königsförde. Beide Teams brauchten nur 31 Würfe für die 2,5 Kilometer lange Strecke. Jubel schließlich bei Malte Dreeßen, Torben Karkossa, Karl-Heinz Tietje und Hanno Stuhr vom Team Feuerwehr Großkönigsförde.

Sie gewannen das Stechen und dürfen den Wanderpokal nun nach drei Siegen hintereinander behalten. Sich groß auf das Turnier vorbereitet haben sie nicht. „Wir trainieren ein Mal im Jahr“, meinte Karl-Heinz Tietje, lachte und fügte leicht großspurig hinzu: „Boßeln braucht man nicht zu üben, das kann man.“ Den dritten Platz belegte das Team Paulaner mit 32 Würfen.

Bei den Kindern, die am Sonnabend eine kürzere Strecke zu bewältigen hatten, ging es nur halb so spannend zu. Bei den Zehn- bis Zwölfjährigen siegten die Fußballkerle mit 16 Würfen vor der Klasse 6c mit 17 Würfen. Den dritten Platz erreichte im Stechen das Team Emilie mit 21 Würfen. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen siegten die Boßelbutscher mit 14 Würfen vor den Superhelden mit 18 Würfen und den Best Friends mit 20 Würfen. Für das Team „1. Klasse Gettorf“ mit Hannes, Jonna, Leon und Jorge reichte es nicht für einen der vorderen Plätze. Dabei hatten sie so gehofft, dass es diesmal klappt. Sie waren ganz aufgeregt und viel zu früh am Startpunkt. Schwierig finden sie Boßeln nicht. „Ich kann‘s mega gut“, meinte sogar Hannes und hob den Daumen.

„Was kann schöner sein als Boßeln bei Sonnenschein“, zog Harald Kelm, der Vorsitzende der FWG Lindau, abschließend eine durchweg positive Bilanz. 38 Erwachsenen-Teams und 13 Kinder-Teams, das seien sogar mehr als im Vorjahr, sagte er. Das Turnier habe mittlerweile schon Kultcharakter. Mitbürger aus allen Ortsteilen kämen dafür zusammen, Jung und Alt. „Die Kinder bewegen sich, sitzen nicht vor dem Computer und selbst die Älteren über 70 werden auf einmal wieder jung.“ Der Überschuss aus dem Turnier soll den neu hinzugezogenen Flüchtlingen in der Gemeinde zu Gute kommen.









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