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Eckernförder Bank : Biker-Ausfahrt für eine guten Zweck

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55 Teilnehmer bei der Benefiztour. Startgeld in Höhe von 10 Euro für den guten Zweck vorgesehen.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 07:26 Uhr

eckernförde | Satter Klang dröhnte jüngst durch die Altstadtgassen, als die 55 Teilnehmer der diesjährigen Benefiztour mit ihren PS-starken Maschinen vom Parkplatz rollten. Es ist das neunte Mal, dass die Eckernförder Bank wie schon in den vergangenen Jahren zu einer geführten Motorradtour einlud, deren Teilnehmerstartgeld in Höhe von 10 Euro pro Biker für einen guten Zweck vorgesehen ist.

Ursprünglich als Idee des motorradbegeisterten Vorstandsmitglieds Wilhelm Altermann-Schoer für eine kleine Gruppe im eigenen Haus entstanden, fanden sich im Laufe der Jahre immer mehr Mitfahrer. So tourten auch schon zum dritten Mal Lidia und Hans-Otto Aurich aus Kiel mit, die jedes Jahr dreimal einen Motorradurlaub machen und deren Honda Pan-European schon mehr als 210 000 Kilometer auf dem Zähler hat. "Wir haben mit den anderen viel Spaß und es ist lustig", nennt sie die Gründe, die auch Christina Pohlmann als Singlefahrerin teilt und die gute Organisation lobt. Mit mehr als zehn weiblichen Teilnehmern war sogar die Frauenquote erfüllt.

"Ich freue mich, dass sich 55 Teilnehmer gefunden haben, die einen symbolischen Scheck über 550 Euro für den Hospizverein Dänischer Wohld ermöglichen", sagte Altermann-Schoer bei seiner Begrüßung.

Der Verein, der erst im November vergangenen Jahres gegründet wurde, kann die Finanzhilfe gut gebrauchen, müssen doch rund 30 ehrenamtliche Hospizbetreuer zunächst für ihre Aufgabe geschult werden. "Da ist der Betrag für uns eine große Hilfe", freute sich Vorsitzende Dr. Friederike Boissevain.

Der Empfang der Startunterlagen und ein gemeinsames Frühstück bildeten den Auftakt für die Teilnehmer, hatten die Biker doch im Anschluss rund 290 Kilometer zurückzulegen, bevor sie über Schönberg, Oldenburg nach Heiligenhafen und auf der Rücktour über Malente, Bordesholm und Westensee auf reizvollen Nebenstrecken wieder zurück nach Eckernförde fanden. Dass dann die Rückfahrt von Heiligenhafen direkt nach Eckernförde ging, war dem Regen ab Schönberg zuzuschreiben, der die Fahrer zum Teil bis auf die Haut durchnässte.

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