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ende der bauarbeiten : „Biberhöhle“ öffnet ihre Türen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die neue U3-Gruppe der Kita Barkelsby nimmt am 6. Januar ihren Betrieb auf. Vor Betreten des Gruppenraums sind besondere hygienische Maßnahmen vorgesehen.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2013 | 08:07 Uhr

Melina schaut sich neugierig um. An der Hand von Erzieherin Birgit Mackeprang betritt sie zunächst noch zögernd den neuen Gruppenraum. Die Zweijährige ist das erste Kind, das den neuen Anbau für U3-Kinder der Gemeinde Barkelsby in Augenschein nehmen darf. Denn erst nach den Weihnachtsferien mit Beginn der Schulzeit öffnet die Krippe „Biberhöhle“ ihre Pforten und nimmt den täglichen Betrieb auf.

Nicole-Herrmann-Sell, Leiterin der Kindertagesstätte „Biberburg“ ist begeistert von der Einrichtung. Drei Räume stehen ihr und der Kollegin Birgit Mackeprang zur Verfügung, um maximal zehn Jungen und Mädchen zu betreuen.

Allerliebst seien die kleinen Tische und Stühle im Gruppenraum, so die Leiterin. Besonders entzückend sei im Waschraum die kleine Toilette. „Es sieht aus wie bei Schneewittchen und den sieben Zwergen“, beschreibt sie. In einem extra abgegrenzten Schlafraum können die Kleinen ihren Mittagsschlaf halten.

Seit fast 19 Jahren arbeitet Herrmann-Sell in der Kita Barkelsby und freut sich auf die Herausforderung. Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien besuchte Bürgermeister Fritz-Wilhelm Blaas die Kita, um sich über den aktuellen Stand zu informieren. Barkelsby folge somit dem Gesetzgeber, der seit dem 1. August den Anspruch auf eine U3-Betreuung festgelegt hat, so Blaas. Die Desinfektion der Hände und das Ausziehen der Schuhe ist ab dem 6. Januar für jedes Elternteil Pflicht, wenn es sein Kind in die Kita bringt. Bereits ab 6.45 Uhr öffnet die „Biberhöhle“ ihre Pforten. Bis 16.30 Uhr müssen Eltern ihren Nachwuchs abgeholt haben. 240 000 Euro kosteten der 100 Quadratmeter große Anbau und seine Ausstattung. 140 000 Euro hat die Gemeinde an Zuschüssen erhalten. Bürgermeister Blaas ist froh, dass das im Juni begonnene Projekt „Biberhöhle“ so zügig fertig gestellt wurde und die noch leeren Räume in Kürze von den Jüngsten bezogen werden. Dann wird Melina nicht länger das einzige Höhlenkind sein.

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