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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 15:06 Uhr

Bewertung statt Vertrauensvorschuss

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2014 | 15:59 Uhr

Kein Gegenkandidat und keine Kritik aus der Politk – eigentlich langweilig für einen Bürgermeister-Wahlkampf. Aber nicht überraschend. Bürgermeister Jörg Sibbel hat es nach einem aufreibenden Wahlkampf vor acht Jahren hervorragend verstanden, die Aufregung zwischen Verwaltung und Politik sowie zwischen den einzelnen Parteien auf die Sachebene zu lenken und zu vermitteln. Ein frischer Wind wehte durchs Rathaus, der viel Offenheit mit sich brachte und dazu führte, dass viele richtige Entscheidungen getroffen werden konnten. Eckernförde hat sich in den vergangenen Jahren sehr zum Positiven entwickelt. Und das merken auch die Bürger. Die Zufriedenheit ist groß. So groß auf jeden Fall, dass sich niemand als Gegenkandidat aufgestellt hat, weil er wohl merkt, dass er ohnehin keine Chance hätte. Allein das ist schon ein Kompliment für den Bürgermeister. Auch, dass ihn fünf von sieben in der Ratsversammlung vertretenen Parteien in seiner Kandidatur unterstützen, spricht eine deutliche Sprache. Sein Job für die nächsten acht Jahre ist Jörg Sibbel also sicher. Aber zurücklehnen will er sich nicht. Stattdessen will er wissen, wie groß die Zustimmung der Bürger für seine Arbeit ist. Wer also zufrieden ist, sollte ihn wählen, und wer unzufrieden ist, sollte mit „Nein“ stimmen. Bei der letzten Wahl gaben ihm die Wähler einen Vertrauensvorschuss. Jetzt geht es um eine Bewertung seiner Arbeit.

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