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Neues Verfahren : Betriebe sind gut gerüstet für Sepa

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Laut der Eckernförder Bank und der Förde Sparkasse ist der Großteil der Eckernförder Vereine und Betriebe auf die Umstellung vorbereitet. Der Umfang, der für die Anpassung nötig ist, wird aber von vielen unterschätzt.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 18:58 Uhr

In rund drei Wochen haben Kontonummer und Bankleitzahl für Vereine, Handwerksbetriebe und öffentliche Verwaltungen ausgedient. Denn ab dem 1. Februar müssen sie ihre finanziellen Geschäfte mit dem neuen Sepa-Verfahren (Single Euro Payments Area) abwickeln. Das bedeutet, dass die aktuelle Kontonummer durch eine 22-stellige IBAN, die sich aus der Länderkennzeichnung DE für Deutschland, einer zweistelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und der bisherigen Kontonummer zusammensetzt, ersetzt wird.

Der Großteil hat auf das neue Verfahren umgestellt. Dennis Fündling, Sepa-Beauftragter der Eckernförder Bank, erzählt, dass einige Vereine über den großen Aufwand der Umstellung überrascht waren: „Sie haben den Umfang einfach unterschätzt.“ Schließlich werde nicht einfach nur die Kontonummer geändert. Am besten informiert über das neue Verfahren seien die älteren Kunden – vermutlich, weil sie sich schon frühzeitig mit dem Thema vertraut gemacht haben.

Privatkunden können noch bis 2016 wie bisher ihre Überweisungen vornehmen – mit Bankleitzahl und Kontonummer. Doch trotzdem müssen sie sich auch schon jetzt mit dem neuen Verfahren vertraut machen. Schließlich geben verschiedene Firmen auf ihren Rechnungen ausschließlich die Sepa-Referenz an. „Die Lastschriftverfahren werden ab Februar nur noch online abgewickelt“, erklärt Fündling.

Bereits erteilte Einzugsermächtigungen werden automatisch in die neue Form übertragen. Die neuen Aufträge werden sofort mit der IBAN eingerichtet. Dafür muss sich ein Unternehmen jedoch vorher die Erlaubnis des Kunden einholen und diesen vor einer Kontobelastung per Brief, E-Mail oder Telefon informieren, wann welcher Betrag vom Konto abgebucht wird. Caje Petersen, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Förde Sparkasse, empfiehlt, dass diejenigen, die noch nicht hundertprozentig fit für SEPA sind, in den nächsten Tagen mit seinem kontoführenden Institut Kontakt aufnehmen und prüfen sollen, ob noch Handlungsbedarf besteht.

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