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FUSSBALL KOMMENTAR : Besser mit- als gegeneinander

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Fußball-Saison ist noch jung. Doch schon wieder gibt es reichlich Auseinandersetzungen zwischen den Spielern und Betreuern auf der einen und den Schiedsrichtern auf der anderen Seite. Eine bessere Kommunikation wäre wünschenswert.

Sie gehören zusammen, Fußballer und Schiedsrichter. Beide brauchen einander, und doch ist es in dieser Saison zu einigen Auseinandersetzungen gekommen. So beklagte jüngst nach dem SH-Ligaspiel seines TSV in Altenholz der Kropper Trainer Dirk Asmussen: „Ich weiß nicht, woran es liegt, aber die Schiedsrichter sind in dieser Saison deutlich schlechter. Ich will damit gar nicht sagen, dass sie ein Team bevorzugen oder benachteiligen. Aber meiner Meinung nach haben sie in dieser Saison häufig keine Linie in ihrer Spielleitung.“ Ähnlich sah es an diesem Wochenende auch der Audorfer Kreisliga-Trainer Norman Bock, der zudem nach – für ihn – unnötigen Platzverweisen im Spiel gegen den TSV Karby am kommenden Spieltag auf drei seiner Spieler verzichten muss. Ebenfalls an diesem Wochenende waren beide Trainer des C-Jugend-SH-Ligaspiels des Eckernförder SV gegen die JSG Arlewatt/Hattstedt mit der Leistung des Nachwuchs-Unparteiischen unzufrieden. Ihr Ärger richtete sich dabei aber primär an die Adresse des Spielansetzers. „Beide Teams trainieren jeweils dreimal die Woche und zeigen ein Spiel von hoher Laufbreitschaft, intensiven Zweikämpfen und taktischem Verhalten“. Da hätten sie auch eine entsprechende Schiedsrichter-Leistung verdient. Keine Frage, die Fronten scheinen verhärtet. Um sie zu lockern, sollte noch mehr der Dialog im Mittelpunkt stehen. Trainer und Spieler sollten akzeptieren, dass der jeweils andere – genau wie sie selbst – Fehler machen. Wie es geht, zeigte Jesper Rieckmann (Gettorfer SC) beim Kreisliga-Topspiel des TSV Waabs gegen den TuS Rotenhof. Der Rotenhofer Torhüter Stefan Johannsen wollte gerade einen Abstoß ausführen als Rieckmann die Partie für eine Auswechslung unterbrach. „Ey, Schiri. Da kannst Du doch wohl auch früher pfeifen, oder?“ Rieckmann überlegte kurz. „Da haben sie recht. Entschuldigung!“ Das kam gut an. Eine kleine Geste – mit großer Wirkung!

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erstellt am 09.Sep.2013 | 18:10 Uhr

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