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Eckernförder Zeitung

21. November 2017 | 18:30 Uhr

Konzert : Bela B spielt für nur 200 Fans

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mitglied der Band Die Ärzte begeistert das Publikum beim delta-radio-Funkhauskonzert

Gute Stimmung, eine lockere Atmosphäre und zu Späßen aufgelegte Musiker – das war das delta-radio-Funkhauskonzert mit Bela B. 200 Radiohörer hatten Tickets für das Konzert gewonnen und konnten ihrem Star ganz nah sein. Keine Absperrung, nur eine schwarze Linie trennte die Zuhörer von den Musikern.

Erst kürzlich hat Bela B, der eigentlich Dirk Albert Felsenheimer heißt, sein neues Album „Bye“ veröffentlicht. In Kiel stellte er Lieder von der neuen Platte aber auch von den Vorgängeralben vor. Unterstützt wurde er dabei von Peta Devlin.

Viele neue Lieder stellten die beiden vor, aber auch Stücke von früheren Alben wie „Der Vampir mit dem Colt“ präsentierten sie in akustischen Versionen. Fehlen durfte natürlich auch die aktuelle Single „Abserviert“ nicht. Eine Mischung, die begeisterte: Schon beim zweiten Song hatten die beiden das Publikum mit gut gemachter Livemusik und Witz überzeugt und zum Mitklatschen animiert. Als Bela B und Peta Devlin dann in rotes Licht getaucht „Sentimental“ sangen, hielten einige Gäste spontan Feuerzeuge in die Höhe. „Das vielleicht sentimentalste Lied auf der neuen Platte“, kommentierte Bela.

Aber der bestens aufgelegte Musiker, der schon seit Jahren mit der Band Die Ärzte erfolgreich Musik macht, kann nicht nur ernste Töne. Er hat auch solo echte Entertainerqualitäten: Auf den Wunsch seiner Kollegin nach etwas zu trinken ließ er sich zu einem improvisierten Lied hinreißen: „Sie sieht die Flasche da unten stehen, aber ich lasse sie nicht zu ihr gehen.“

Nach dem Auftritt gab Bela B. noch eine halbe Stunde lang Autogramme und entließ seine Fans dann glücklich nach Hause.

Begeistert war der 23-jährige Maik von dem Konzert. Er war schon auf zahlreichen Konzerten der Ärzte und auch das Solo-Konzert von Bela B gefiel ihm: „Großartig – so wie immer.“ Milena mochte die Atmosphäre bei dem Auftritt. „Schön, weil es so intim ist“, sagte sie.

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