zur Navigation springen

Beirat hält auch kleinere Variante für „gut verträglich“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Privates Bauvorhaben mit 28 Wohnungen in der Rendsburger Straße / Auch im Jungfernstieg wird neu gebaut

Eckernförde | Bauherr Björn Lüdke hat sein noch in der Dezembersitzung vom Planungs- und Gestaltungsbeirat so gelobte Neubauvorhaben in der Rendsburger Straße 7-9 auf Einwirken des Bauamtes reduziert und in der jüngsten Beiratssitzung erneut vorgelegt. Sein Architektenteam Sigrid Specht und Christian Stoike aus Kiel hat beim dreigliedrigen Gebäudeensemble zwischen dem GWU-Wohnhaus am Lornsenplatz und dem Hochhaus in der Rendsburger Straße sowie Heldts Hotel auf der rückwärtigen Seite zur Berliner Straße auf ein Staffelgeschoss verzichtet, um dieser Vorgabe nachzukommen. Der Gestaltungsbeirat findet den veränderten Entwurf mit der Zurücknahme eines Staffelgeschosses zwar auch „gut verträglich“, ließ aber durchblicken, dass er auch mit der Ursprungsplanung und größerer Baumasse in diesem von massiven Gebäuden geprägten Gebiet gut hätte leben können. „Das müssen Sie jetzt mit der Verwaltung klären, für uns ist der Fall abgeschlossen“, sagte der Beiratsvorsitzender Helmut Riemann. Sein Kollege Rainer Steffens gab den Planern einen Tipp für die Fassadengestaltung mit auf den Weg: „Werden Sie nicht zu bunt, in der Ruhe liegt die Kraft.“

Geplant sind derzeit 28 Wohnungen bis 100 Quadratmeter Größe. Der abgestufte Gebäudekomplex mit hellgrauer Fassade ist im hinteren Bereich zur Berliner Straße hin dreigeschossig (zwei Vollgeschoss plus ein Staffelgeschoss), im mittleren Bereich vier- und im Kopfhaus neben dem Hochhaus fünfgeschossig (jeweils inkl. Staffelgeschoss). Es gibt eine Tiefgarage und Aufzüge in die altersgerechten Wohnungen. Bauherr Lüdke plant im Erdgeschoss mit sozial geförderten Mietwohnungen und möchte die darüber liegenden Wohnungen zur Refinanzierung des Projekts verkaufen. Anfang 2018 solle der Abriss der Bestandsgebäude erfolgen, im Frühjahr 2018 soll mit dem Bau begonnen werden.

Fünf neue Wohnungen sollen im Neubau Jungfernstieg 34 entstehen. Der Eckernförder Architekt Matthias Wohlenberg stellte das Projekt ebenfalls erneut dem Beirat vor. Bis auf kleine Änderungsvorschläge zu den bodentiefen Fenstern der nach vorn gelegenen Schlafzimmer, der „nicht ganz so dynamischen Gauben“ und der Raute in der Dachzinne hatte der Beirat diesmal nichts auszusetzen. In den beiden Vollgeschossen sind jeweils zwei Wohnungen mit Balkonen zur Wasserseite geplant, das Dachgeschoss wird zu einer Wohnung mit zwei Loggien und Meerblick. Die Firsthöhe des Wohnhauses soll maximal 14 Meter betragen. Die Fahrzeuge gelangen durch eine Durchfahrt auf die Stellplätze unterhalb des Gebäudes.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen