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Neue Halle : Behn investiert weiter in Eckernförde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein größerer Platzbedarf lässt Behn anbauen. Es entsteht eine 2200 Quadratmeter große Halle für die Lagerung und Produktion. Im Dezember soll das Gebäude an der Rendsburger Straße fertig sein.

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2014 | 05:52 Uhr

Die Firma Getränke Behn baut an: Auf dem Grundstück an der Rendsburger Straße haben die Bauarbeiten für eine neue, 2200 Quadratmeter große Lagerhalle begonnen. Nach Angaben von Geschäftsführer Rüdiger Behn sollen in ihr 2600 Palettenplätze für die Lagerung von Flaschen und Verpackungen entstehen. Flüssigkeitentanks werden ebenso Platz finden wie Rohstoffe. Auch die Herstellung soll erweitert werden. „Und schließlich benötigen wir auch Platz für Material, das wir bisher bei einem Spediteur zwischengelagert haben“, erklärte der Firmenchef. „Für uns ist es aber günstiger, es vor Ort zu lagern. Wir werden dadurch flexibler.“

Der Hallenbau ist nicht zuletzt wegen des Kaufs der Marke Danzka Vodka von dem französischen Unternehmen Belvedere SA zum April vergangenen Jahres erforderlich geworden. „Wir haben die Produktion von Dänemark nach Eckernförde verlegt“, sagt Rüdiger Behn. Das passte genau: „Das Werk in Svendborg, in dem neben Danzka Vodka viele andere Spirituosen hergestellt wurden, musste aus anderen Gründen sowieso zur selben Zeit schließen.“ Eine Verlagerung war also ohnehin erforderlich.

Mit Danzka Vodka hat das Eckernförder Familienunternehmen sein Abfüllvolumen um 50 Prozent vergrößert, arbeitet jetzt im Mehrschichtbetrieb. Danzka Vodka ist im höherpreisigen Segment angesiedelt und wird international in erster Linie im Duty-Free-Bereich vertrieben. Pro Jahr werden 2,6 Millionen 0,7-Liter-Einheiten für den weltweiten Markt hergestellt. Durch den Kauf von Danzka Vodka hat sich der Anteil am internationalen Geschäft auf knapp 50 Prozent des gesamten Portfolios erhöht. Der Kauf von Danzka Vodka ist aber nicht alleinbestimmend für den Bau der neuen Halle gewesen. Auch für die anderen Produkte des Unternehmens wie Kleiner Feigling und Dooley’s wird mehr Platz benötigt.

Wie sich der angekündigte Importstopp Russlands auf den Handel auswirken wird, ist noch nicht absehbar. Spürbar ist laut Behn auf jeden Fall die unsichere Lage im Grenzgebiet zwischen Russland und der Ukraine.

Die Halle wird an der Stelle gebaut, wo bis 2003 das ehemalige Verwaltungsgebäude des Unternehmens stand. Sie wird an ihrer höchsten Stelle elf Meter betragen. Ihre Fertigstellung ist für Dezember vorgesehen.

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