Neudorf-Bornstein : Begehung zeigt Schwachstellen auf

Die Einfassung des Handlaufs an der Treppe hinauf zur Bushaltestelle an der B  76 bröckelt.
Die Einfassung des Handlaufs an der Treppe hinauf zur Bushaltestelle an der B 76 bröckelt.

Bauausschuss berät weiteres Vorgehen

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05. Juni 2015, 18:12 Uhr

Ganz schön wackelig ist das Geländer an der Treppe hoch zur Bushaltestelle an der B  76. Die Steinmauer bröckelt und der Handlauf ist marode. „Das ist auf Dauer so nicht mehr haltbar“, erklärte Bastian Hansen (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses, der am Donnerstagabend in der Schule in Neudorf tagte. Auf einer Ortsbegehung am Dienstag war die Stelle in Augenschein genommen worden. Nun soll das Amt prüfen, ob die Gemeinde überhaupt für die Treppenanlage, hinauf zur Bundesstraße, verantwortlich ist.

Falls das der Fall sein sollte, könnte zunächst die rechte Seite, von unten betrachtet, komplett entfernt und das Gelände den Stufen angeglichen werden, so dass kein Handlauf mehr notwendig ist. Der Handlauf an der linken Seite ist noch stabil und könnte vorerst bleiben, wo er ist.

Eine Fahrbahnerhöhung im Ortsteil Bornstein muss saniert werden. Alternativ zur Sanierung wurde bei der Besichtigung die Möglichkeit diskutiert, die künstliche Erhebung stattdessen komplett zu entfernen, die Bankette anzupassen und nur eine Verengung zu lassen. Die zweite Variante sei von allen Beteiligten favorisiert worden, teilte Hansen mit. Nun sollen vorerst Angebote für beide Varianten eingeholt und im nächsten Finanzausschuss diskutiert werden.

Auch am Revensdorfer Weg muss etwas geschehen. Trotz Drainage läuft das Wasser nicht gut ab und überschwemmt bei Starkregen die ganze Straße. Hier könnte die Reinigung und Spülung der Schächte Abhilfe schaffen. Gleichzeitig sollen für die bessere Wasserverteilung die Banketten abgebaggert werden.

Die Absackungen des Pflasters vor der Einfahrt zum Sportplatz in Neudorf an drei Stellen sollen kurzfristig behoben werden.

Nur bei der Fahrbahnerhöhung in Bornstein rechnete der Ausschuss mit höheren Kosten. In allen anderen Fällen erschienen die Kosten dem Gremium „überschaubar“, die Mitglieder beschlossen die Umsetzung einstimmig.

Auch an den Plattenwegen und Banketten im Ortsteil Bornstein besteht Sanierungsbedarf. Ursprünglich waren links und rechts der Platten kleine Gräben angelegt, in denen sich das Wasser sammeln konnte. Inzwischen sind auch diese Wege überschwemmt, wenn es viel regnet. „Auf etwa einem Kilometer besteht akuter Handlungsbedarf“, erklärte Bürgermeister Claus Biehl (CDU). Für rund 2900 Euro sollen nun mit einer speziellen Baggerschaufel die Gräben wieder hergestellt werden. Darüber hinaus sollen die angrenzenden Hecken zurück geschnitten werden, damit sich niemand gezwungen sieht vom Plattenweg abzuweichen.

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