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Baltic Sea International Campus : Baumhaus-Projekt: Junge Menschen verbessern die Welt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Peter-Jochimsen-Stiftung und das Weltwärts-Programm des Bundesministeriums entsenden Jugendliche nach China und Peru.

Sie haben gerade ihr Abitur hinter sich, jetzt beginnt für sie ein großes Abenteuer: 43 junge Menschen aus ganz Deutschland reisen über das Baumhaus-Projekt für ein Jahr nach China oder Peru, um Entwicklungshilfe zu leisten. Am Sonnabend haben sie ihr Sommerfest auf dem Gelände des Baltic Sea International Campus (BSIC) gefeiert.

Das Sommerfest zeichnete sich durch ein abwechslungsreiches Programm und viele Besucher aus. „Baumhaus“ ist ein Bildungsprojekt der Peter-Jochimsen-Stiftung und wird durch das Weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt. Seit 2007 entsendet es Freiwillige in arme Provinzen im Ausland, um dort Hilfsprojekte durchzuführen und Englisch an Schulen zu unterrichten.

Viele Stände waren über den BSIC-Vorplatz in der Kieler Straße verteilt. Kinder konnten sich schminken lassen und beim Dosenwerfen ihr Glück versuchen. Auch konnten die Besucher am Lamaweitsprungwettbewerb teilnehmen oder sich Kung-Fu-Vorführungen ansehen. Höhepunkt des Sommerfestes war jedoch der Drachentanz.

Um den Besuchern China ein Stück näher zu bringen, konnten sie sich an einem Stand unter der Leitung der Freundin einer ehemaligen Freiwilligen Di Jin in chinesischer Kalligraphie versuchen. Di Jin stammt aus China, lebt aber in Deutschland. Sie unterstützt das Baumhaus-Projekt mit großem Engagement: „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie es vielen Kindern in den armen Provinzen Chinas geht. Sie haben keine Chance auf Bildung und keine gesicherte Zukunft. Das Baumhaus- Projekt hilft ihnen und setzt Grundsteine für eine bessere Zukunft der Menschen. Ich bin begeistert, dass schon so junge Menschen dazu beitragen, dass die Welt ein Stück verbessert wird.“

Johanna Menzel, Freiwillige des Baumhaus- Projektes, freut sich auf ihre Zeit in Peru: „Ich habe mich für Peru entschieden, weil ich sehr gerne Spanisch lernen will. Ich bin sicher, dass ich neue Erfahrungen sammeln und spannende Situationen erleben werde. Ich sehe der Herausforderung, Englisch an peruanischen Schulen zu unterrichten, freudig entgegen.“ Sophia-Marie Korpiun, ebenfalls Freiwillige des Baumhaus- Projektes, verschlägt es in eine ganz andere Richtung. Sie ist von der asiatischen Kultur begeistert und tritt im September ihr Auslandsjahr in China an: „In einem zweiwöchigen Vorbereitungsworkshop wurden wir auf unsere Zeit im Ausland vorbereitet und mit unserem Zielort vertraut gemacht. Durch Workshops und verschiedene Projekte fühle ich mich für meinen Auslandsaufenthalt vorbereitet und habe viele neue Freunde unter all den „Bauhaus-Freiwilligen“ gefunden.“

Das waren nur zwei von 43 Freiwilligen, für die im September dieses Jahres eine spannende Reise ins Ausland beginnt. Ein Jahr lang wird für 11 Jugendliche Peru und für 32 Jugendliche China ein neues Zuhause sein. Luca Fröhlich, Leiter der 43 Freiwilligen, erzählt, dass er immer wieder aufgeregt sei, neue Gesichter zu sehen. „Nach den zwei Vorbereitungswochen gehen die Jugendlichen als Gruppe raus. In weniger als zehn Tagen haben sie als Gruppe solch ein Fest auf die Beine gestellt. Unterstützt wird das gesamte Projekt von 200 Ehemaligen – und ich bin sicher, ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass wir sehr stolz auf unsere Sprösslinge sind.“






























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