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Sturmschaden und Ölspur : Baum trifft Gastankleitung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Feuerwehren im Einsatz in Dänisch-Nienhof, Altenholz und Eckernförde

Starker Wind knickte Mittwoch früh einen Baum in einem Waldgebiet nahe Fischerberg in Dänisch-Nienhof um. Der umstürzende Baum traf die Zuleitung eines oberirdischen Gastanks, der ein Wohnhaus in Alleinlage versorgt. Gas strömte aus. Die Freiwillige Feuerwehr mit Unterstützung des Gefahrguttrupps aus Rendsburg rückte an und dichtete das Leck ab. Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Altenholz wurden Mittwoch Nachmittag durch die Rettungsleitstelle Kiel zu einer durch den starken Wind im Ortsteil Kubitzberg abgebrochene Pappel gerufen. Der Baum war direkt auf die Kubitzberger Straße gestützt, die damit war. Um für freie Fahrt zu sorgen, setzten die Altenholzer Einsatzkräfte, die mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 ausgerückt waren, eine Motorkettensäge ein. Zunächst wurden alle seitlichen Äste und Gabelungen des Baumes abgetragen und von den Einsatzkräften beiseite geschafft. Nachdem nur noch der große Stamm auf der Fahrbahn lag, wurde dieser in mehrere Stücke zerteilt und mit einem Frontlader eines benachbarten Hofes angehoben und von der Straße entfernt. Anschließend konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Auf Grund der starken Sturmböen - bis zu Windstärke neun - musste bei diesem Einsatz insbesondere auf die Eigensicherung geachtet werden. Es galt immer die Augen offen zu haben und die auf beiden Seiten der Straße im Sturm wankenden Bäume zu beobachten. Um 16.50 Uhr war dieser Einsatz für die Feuerwehr beendet. Beteiligt waren insgesamt 15 Feuerwehrleute, darunter auch Zweitmitglieder, also Mitglieder anderer Feuerwehren, die sich tagsüber in Altenholz aufhalten und für Einsätze freigestellt werden. Auch kamen erstmals drei Studierende der Verwaltungsfachhochschule Altenholz zum Einsatz.

Um 13.43 Uhr wurde Mittwoch auch die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde alarmiert, weil eine Motoryacht drohte, die Mole zu rammen. Das Motorboot entpuppte sich als zwei Segelboote im Bojenfeld der Yachtschule Borby. Sie drohten nicht, eine Mole zu rammen, sondern bei starkem Nordostwind mit Böen der Stärke 8 gegeneinander zu schlagen. Zwei Feuerwehrleute sprangen deshalb an Bord des Bootes der DGzRS, um die Kollegen zu unterstüzen. Sie schleppten beide Boote in den Hafen des Segelclubs.

Doch damit nicht genug: Keine zwei Stunden später rückten die Kameraden wieder aus. Die Strandkörbe am Kurstrand drohten vom Wasser umspült zu werden. Die Feuerwehrleute halfen deshalb der Touristik und dem THW, die Körbe in Sicherheit zu bringen.

Zu einem weiteren Einsatz wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz am Mittwoch morgen gerufen. So war hatte auf der Klausdorfer Straße ein Staplerfahrzeug Hydrauliköl verloren. Hier waren acht Einsatzkräften und das  Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 ausgerückt. Die Helfer setzten Ölbindemittel ein und entfernten so die Flüssigkeit.Die Straße war dann wieder  frei.  So konnte durch dieses Verfahren sowohl ein Eintrag in die Umwelt als auch eine Verkehrsgefährdung durch den schmierigen Film auf der Fahrbahn verhindert werden, heißt es von der Feuerwehr.

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