zur Navigation springen

Sportzentrum Gettorf : Bau des Sportzentrums: Es geht voran

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Einweihung des Areals im Sommer 2016 vorgesehen. Von dem 5,4 Millionen Projekt sollen alle Bürger, Vereine und die Schule profitieren.

Gettorf | Der Bau des neuen Sportzentrums an der Isarnwohld-Schule geht voran. Sogar am Wochenende sind Mitarbeiter der Heizungs-, Sanitär- und Tiefbaufirmen auf der Baustelle anzutreffen. An der Fernwärmeleitung wird gearbeitet, die Trafostation an die Versorgungsleitung der Schleswig-Holstein Netz AG angeschlossen.

Bürgermeister Jürgen Baasch und der Vorsitzende des Gettorfer SC, Max Paasch, die die Baustelle besichtigen, betonen ihren positiven Eindruck. Besonders jetzt, wo die Erde für die Parkplatzanlage mit über 300 neuen Parkplätzen aufgeschüttet ist. „Jetzt stimmen die Proportionen“, stellt der Bürgermeister zufrieden fest. „Der Gesamteindruck ist schon ein ganz anderer.“

Mit dem Fortgang der Arbeiten ist er soweit zufrieden. Im März wurde mit dem Bau des Sportzentrums begonnen, im Juli Richtfest für den Hochbau gefeiert. Die Einweihung des gesamten Areals ist für Ende Juli/Anfang August 2016 geplant. Baasch führt gerne über die Anlage. Die beiden beheizbaren Kunstrasenplätze sind fertig, der Naturrasenplatz grünt. Der rundherum verglaste Hochbau steht. Über den Haupteingang in der Mitte des Gebäudes betritt man den großen Multifunktionsraum, in dem später auch getanzt werden soll. Die schall-schluckende Decke ist bereits eingezogen. Parkett wird noch verlegt. Der zukünftige Verwaltungstrakt des GSC auf der rechten Seite, mit Büro, Besprechungsraum für Vorstandssitzungen, Mannschaftsbesprechungen oder Jugendsitzungen und Archivraum, ist so gut wie fertig. Er ist auch über einen extra Eingang zu betreten.

Über den dritten Eingang im Gebäude links gelangt man in den Gastronomiebereich mit Gaststube, Tresen, Küche, Lagerraum, Personal- und Besucher-WCs. Ein geeigneter Betreiber soll über ein Interessenbekundungsverfahren noch gefunden werden. Vom Balkon auf der gesamten Rückseite des Gebäudes fällt der Blick auf die bestehende Arena, die neuen Sportplätze und die noch zu gestaltende Aktiv-Achse. Das Sockelgeschoss mit öffentlichen Toilettenanlagen, Umkleideräumen und Sanitärtrakt für Mannschaften und Schiedsrichter, Sanitätsraum, Platz für Waschmaschinen, Trockner, Trikotschränke und Hausanschlussraum, ist von der Seite der Sportplätze zu betreten. Hier fehlt noch ein kleiner Rest an Malerarbeiten. In etwa zwei Wochen können Waschbecken, Toiletten und Armaturen eingebaut werden.

Geheizt wird mit Fernwärme aus der Biogaslage Tüttendorf. Im kommenden Jahr soll mit der Sanierung der bestehenden Arena, dem Bau der Tribüne und der Rollschnelllaufbahn begonnen werden.

Die Bedenken einiger Bürger wegen der hohen Kosten sind dem Bürgermeister bekannt. Für überdimensioniert hält er das 5,4-Millionen-Objekt, das er gern Jahrhundertbauwerk nennt, aber nicht. Denn Bevölkerung, Vereine und Schulzentrum werden gleichermaßen davon profitieren, da ist er sicher. Das ist auch der Grund, warum die Gemeindevertretung damals geschlossen für den Bau des Sportzentrums stimmte. Teilfinanziert wird das Projekt über den Verkauf der Wohnbaugrundstücke auf dem Gelände des alten Sportplatzes am Ringweg. Beim Hochbau bleibe man im Bereich der Kostenschätzung, versichert der Bürgermeister. Kurzfristig wurde jedoch entschieden, 60 000 Euro mehr für ein Trafohäuschen auszugeben, um durch die Stromversorgung über ein Mittelspannungsnetz, an das später auch die Schule angeschlossen werden kann, rund 25 Prozent an Stromkosten einzusparen. „Wir sehen das als sinnvoll an, um nachhaltig für die Zukunft zu planen“, so Baasch.

Mittelfristig, also in den kommenden zehn Jahren, stellt er die Sanierung der alten Sporthalle sowie den Anbau einer zweiten, neuen Halle in Aussicht. Die Hallen würden über einen Mitteltrakt mit gemeinsam zu nutzenden Sanitäreinrichtungen und Tribüne verbunden. „Das ist schon schick, alles“, bestätigt der GSC-Vorsitzende Max Paasch. „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg.“ Nach der Winterpause, schätzt er, werden die Fußballer mit ihrem Trainings- und Spielbetrieb umziehen. Wegen der neuen, großartigen Trainings- und Spielmöglichkeiten auch durch die beheizbaren Kunstrasenplätze rechnet er mit einem Aufschwung für den gesamten Fußballbetrieb des GSC. Er merkt an: „Für unseren Verein ist das wie ein Sechser im Lotto.“

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen