Die Hoffnung stirbt zuletzt : B76-Ampel: Neue Lösung in Sicht

Noch ist die Bedarfsampel verdeckt, doch in den nächsten Tagen soll das Problem gelöst sein.
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Noch ist die Bedarfsampel verdeckt, doch in den nächsten Tagen soll das Problem gelöst sein.

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Rendsburg plant die Installation zweier Bedarfsampeln in den kommenden Tagen. Die ursprünglichen technischen Probleme sollen dabei überwunden werden.

shz.de von
29. Mai 2015, 06:35 Uhr

Eckernförde | Die Hoffnung stirbt zuletzt: Nach Angaben von Matthias Paraknewitz, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr in Rendsburg, wird in den kommenden Tagen eine erweiterte Bedarfsampel an der B 76 / Höhe Domstag installiert, die endlich eine sichere Überquerung der Bundesstraße ermöglichen soll (siehe EZ von gestern).

Ursprünglich wollte der Landesbetrieb am Freitag vor Pfingsten zwei Querungsmöglichkeiten mit zwei Bedarfsampeln installieren. „Aus Sicherheitsbedenken bei der Bahn ließ sich das Anschließen am Freitag nicht realisieren“, erklärt Matthias Paraknewitz. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Rotlicht der defekten Ampel beim Passieren eines Zuges auch noch ausfallen würde, war bei einem Eingriff in den Stromkreislauf der Schrankenanlage zu groß. Also wurde eine kleinere Basisvariante mit nur einer Bedarfsampel gewählt, bei der dieses Risiko nicht bestand. Sie wurde am Dienstag angeschlossen und erprobt. Doch stellte sich heraus, dass besonders die Fahrzeuge, die von Eckernförde kommend in Richtung Kiel fuhren, Probleme hatten, die Ampel wahrzunehmen. Aus ihrer Sicht war die Ampel hinter der Domstag-Einmündung, halten mussten sie aber schon viel früher. Das haben viele Autofahrer nicht umsetzen können.

Nun schwenkt der Landesbetrieb doch wieder auf das Zwei-Ampel-System um: „Wir werden jetzt das Basismodell um einen weiteren Aufsteller ergänzen und gucken, ob wir damit die Sicherheit gewährleisten können.“

Paraknewitz hofft, dass die technischen Probleme, die ursprünglich nur eine Bedarfsampel erlaubten, überwunden sind. „Wir müssen den zweiten Aufsteller anders verknüpfen“, sagt er. „Wir prüfen derzeit die kurzfristige Verfügbarkeit der weiteren Teilausstattung, damit die Sicherheit der Bahn und der Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist.“

Mit einer Prognose, wann die neue kombinierte Bedarfsampel installiert werden kann, hält sich der Leiter des Landesbetriebes zurück. „Ich bin aber optimistisch, dass es sich um Tage und nicht um Wochen handelt.“

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