B-Plan Jungfernstieg stellt Politik vor Zerreißprobe

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23. Januar 2015, 15:45 Uhr

Sven Methner vom Meldorfer Planungsbüro hat im Bauausschuss am Mittwochabend den Planungsstand für den Bebauungsplan „Südöstlicher Jungfernstieg“ vorgestellt und im Anschluss einige kontroverse Punkte mit auf die Heimfahrt nach Dithmarschen nehmen müssen. Die Fraktionen zeigten sich uneins: Während Grüne und CDU den Lückenschluss in dem kleinteiligen Gebiet zwischen den kompakten Bestandsgebäuden an der Promenade und den hohen Neubauten im Bereich der Stadthalle begrüßten, stieß gerade dies bei Bürger-Forum und SPD auf Widerstand. Bauausschussvorsitzender Matthias Huber hat den Fraktionen vier Wochen Zeit gegeben, um dazu Stellung zu nehmen. Am 4. März kommt das Thema erneut auf die Tagesordnung. Für kritische Stimmen sorgte insbesondere die Ausdehnung und Höhe der möglichen Bebauung im mittleren Teilstück des südlichen Jungfernstiegs. Ein B-Plan müsse rechtssicher sein, daher müsse man sich dort an den Nachbargebäuden orientieren, sagte Methner. Er sprach von zwei Vollgeschossen mit Dachgeschoss, einer Traufhöhe von acht und einer Firsthöhe von zwölf Metern. Außerdem sei eine Bebauung durch grundstücksübergreifende Baukörper möglich. Die beiden Quergassen zwischen Promenade und Altstadt sollten aufgewertet werden, wobei abzuwägen sei, ob die Stellplätze aufgehoben werden.

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