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Straßensanierung : B 76: Vollsperrung in den Sommerferien

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Landesbetrieb Straßenbau und Ingenieurgesellschaft informieren in Fleckeby über Deckensanierung der Bundesstraße 76

von
erstellt am 20.Mai.2016 | 07:08 Uhr

Rund vier Kilometer Straßendecke sowie etwa 300 Meter Radweg sind es, die mit Beginn der Sommerferien auf der Bundesstraße 76 zwischen Fleckeby und Kosel erneuert werden sollen. Für dieses Projekt des Landesbetriebs für Straßenbau wird die B76 in drei Bauabschnitten voll gesperrt werden. Die rund 12  000 Kraftfahrzeuge, die täglich, die Straße benutzen, müssen eine großräumige Umleitung in Kauf nehmen und die Anwohner müssen sich in Geduld fassen und mit Einschränkungen leben. Was auf die Bürger zukommt, darüber informierten am Mittwochabend Andreas Gaser, Finya Kropius vom Ingenieurbüro W² sowie Arno Sachau, Leiter der Straßenmeisterei Eckernförde im Bürger- und Sportzentrum. Eine Vollsperrung sei während der Arbeiten unumgänglich, betonte Gaser, allein schon aus arbeitsrechtlichen Gründen. Die Ortsdurchfahrt vom Herweg bis zur Kreisstraße werde für die vorbereitenden Arbeiten vom 19. Juli bis 22. Juli punktuell halbseitig gesperrt. Die Vollsperrung werde dann vom 23. bis 25. Juli und im Bereich der Brücke bis 26. Juli eingerichtet. „Zwei Fräsen werden vier Zentimeter des alten Belages entfernen“, erläuterte Gaser. Anschließend werde die Fläche gereinigt, mit einem Kleber versehen und die neue Decke aufgebracht.

Der zweite Bauabschnitt ist vom 26. Juli bis 8. August geplant. Dieser erstreckt sich von der Kreisstraße (K55) bis zur Einmündung der Straße Schoolbek. Hier werde tiefer gefräst und die neue Decke werde rund fünf Zentimeter höher sein als vorher, sodass auch ein Angleichen der Zufahrten vorgesehen ist. Den dritten Bauabschnitt von Schoolbek bis zur Einmündung der Landesstraße 253 nach Kosel plant der LBV vom 8. August bis 19. August. In diesem Bereich soll auch ein 300 Meter langes Teilstück des Radweges erneuert werden.

Großräumig werde der Verkehr schon ab der Autobahn umgeleitet,teilte Gaser mit. Über die Bundesstraße 77 und die Landesstraße 265 führt diese nach Eckernförde.

Vor allem die Anwohner im Holm, also direkt an der B76, wollten wissen, wie sie ihre Grundstücke verlassen könnten. Bürgermeisterin Ursula Schwarzer konnte mitteilen, dass die Fahrzeuge im Mühlenweg und auf dem Gelände der Firma Gosch abgestellt werden könnten. Über den Mühlenweg könnten dann die jeweiligen Umleitungen erreicht werden. Das Befahren der gefrästen Fläche sei nicht zulässig. „Es wird für alles Regelungen geben“, betont Andreas Gaser. Ursula Schwarzer wies darauf hin, dass die Anwohner im Holm nicht die vollen zehn Tage umdisponieren müssen, sondern die Vollsperrung vor der Haustür nur einige wenige Tage andauern werde.

Auch für die Bürger im Hykamp hatte die Gemeindechefin eine Lösung bereit. So stünden in Kürze Gespräche mit der Internatsleitung Louisenlund an. Sie sei sicher, dass für den begrenzten Zeitraum die Fleckebyer über das Internatsgelände ausweichen könnten. Der Familie Thietje vom Milchviehbetrieb an der B76 wurde zugesichert, dass die Milchlaster in den frühen Morgen oder Abendstunden den Hof anfahren könnten.

Auf Nachfrage bestätigte auch Arno Sachau, dass die Rettungsdienste im Vorfeld rechtzeitig über die Sanierung informiert werden. Auch die Autokraft wisse Bescheid und werde Veränderungen im Fahrplan bekannt geben. Fleckebys Wehrführer Ralf Dibbern kündigte Gespräche mit den benachbarten Feuerwehren an, um den Brandschutz auch während der Zeit, in der das Gerätehaus nicht zu erreichen ist, zu sichern. Ein Fahrzeug könne aber bei der Firma Gosch geparkt werden und die Kameraden erhielten ihre Ausrüstung mit nach Hause.

Der Zeitplan hängt aber auch von der Witterung ab, sagte Andreas Gaser. Gerade für das Aufbringen der neuen Schicht bräuchten die Baufirmen Trockenheit.

Weitere Informationen zu dem Bauvorhaben unter Tel. 04871/7880.

 

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