Feuer an der Eichkoppel : Auto geht beim Schweißen in Flammen auf

Über die Drehleiter der Feuerwehr Eckernförde versuchen die Einsatzkräfte festzustellen, ob sich der Brand im Dachgeschoss ausgebreitet hat.
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Über die Drehleiter der Feuerwehr Eckernförde versuchen die Einsatzkräfte festzustellen, ob sich der Brand im Dachgeschoss ausgebreitet hat.

Fünf Wehren rückten gestern Mittag zur Firma Ohms aus, um ein brennendes Fahrzeug zu löschen

shz.de von
28. Januar 2015, 06:00 Uhr

Das Fahrzeug in der Karosserie- und Aufbereitungsabteilung des Autohauses ist total ausgebrannt, das Feuer bereits gelöscht. Der Boden ist nass vom Löschwasser, Glasscherben liegen herum, es riecht nach verbranntem Kunststoff und Gummi. Über eine Drehleiter versuchen die Einsatzkräfte festzustellen, ob sich der Brand im Dachgeschoss ausgebreitet hat. Um 12.55 Uhr wird gestern die Feuerwehr über die Brandmeldeanlage alarmiert. In der Karosserie- und Aufbereitungsabteilung des Autohauses Ohms im Gewerbegebiet Eichkoppel brennt ein Fahrzeug.

Nur wenige Minuten später erreicht die Feuerwehr Gettorf komplett mit sechs Einsatzfahrzeugen den Einsatzort. Die Feuerwehren aus Revensdorf, Neudorf, Bornstein und Osdorf, die Feuerwehr Eckernförde mit einer Drehleiter sind zur Unterstützung angefordert. Der Brand ist schnell unter Kontrolle. Bevor sie kamen, hätten Mitarbeiter des Autohauses wohl noch versucht, den Brand mit dem Feuerlöscher zu löschen, erzählt Frank-Andreas Greggersen, Einsatzleiter und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Gettorf. Aber das Feuer breitete sich zu schnell aus. Personen seien zum Glück nicht zu Schaden gekommen.

Carl-Wilhelm Süverkrüp, Geschäftsführer des Autohauses, weiß, was passiert ist. Beim Schweißen eines Kundenfahrzeugs auf der Hebebühne ist das Fahrzeug in Brand geraten. Das könne passieren, das sei Betriebsrisiko, sagt er. „Durch das schnelle Eintreffen und beherzte Eingreifen der Feuerwehrleute konnte der Brand jedoch schnell gelöscht werden.“ Dafür sei er sehr dankbar. Der Raum selbst sei zum Glück abgekapselt. Aber oben drüber befindet sich ein Reifenlager. „Das hätte schlimmer ausgehen können.“ Zum Glück sei niemand verletzt worden. Den Sachschaden schätzt er auf mindestens 150  000 Euro. „Aber wir wissen noch nicht, inwieweit die Statik des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen wurde“, fügte er hinzu. Für den Verlust ihres Fahrzeugs werde die Kundin natürlich entschädigt.


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