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Ausschuss für sozialen Wohnungsbau an der Nooröffnung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 06.Feb.2014 | 00:34 Uhr

Der demografische Wandel macht vor Eckernförde nicht halt: Die Einwohnerzahl schrumpft. Nicht viel, aber es werden doch weniger. Gleichzeitig steigt die Zahl der Single-Haushalte. Insgesamt werden deshalb mehr Wohnungen in der Stadt benötigt, weshalb bis zum Jahr 2030 insgesamt 430 zusätzliche Wohnungen entstehen sollen. Das alles steht in der Fortschreibung des Wohnraumversorgungskonzeptes der Stadt. Und noch mehr: Um den Bedarf an preisgünstigem Wohnraum zu befriedigen, wird eine Quotierung von gefördertem Wohnungsbau vorgeschlagen. Soll heißen: Bei Neubauvorhaben ab 30 oder 40 Wohneinheiten sollten 25 Prozent als geförderte Wohnungen errichtet werden, die auch günstiger im Mietpreis sind.

„Wir haben ausreichend Flächen in der Stadt, um die Nachfrage zu bedienen“, sagte Bürgermeister Jörg Sibbel am Dienstagabend im Finanzausschuss und nannte die Möglichkeit der Binnenverdichtung, die Carlshöhe und die demnächst frei werdende Preußerkaserne sowie das noch mögliche Neubaugebiet Domsland II. Neben der Inwertsetzung von Brachflächen und der Sicherstellung von sozialem Wohnraum und barrierearmen Wohnungen werde aber auch eine bessere Wohnungsvermarktung angestrebt. Gleichzeitig soll ein Leitbild „Eckernförde 2015“ entwickelt werden, das den Entwicklungsstand der Stadt im Jahr 2025 skizzieren und die hierfür notwendigen Schwerpunkte der Stadtentwicklung in den kommenden Jahren auf verschiedenen thematischen Ebenen aufzeigen soll.

CDU, SPD, FDP und SSW stellten zudem den Prüfantrag an die Verwaltung, welche finanziellen Auswirkungen auf den städtischen Haushalt zukämen, wenn in neuen Wohngebieten, insbesondere im Bereich der Nooröffnung, 25 und alternativ 30 Prozent der Flächen für den sozialen Wohnungsbau vorsehen würde. Ergänzend fügten die Grünen die Frage nach Förderprogrammen und konkreten Plangebieten hinzu. Sie stellten zudem einen Antrag auf Einrichtung eines „Runden Tisches Wohnraumversorgungskonzept“. Allen Anträgen stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig zu.

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