Aus für die Pommersche Landsmannschaft

Einstimmig votierten die  Mitglieder für die Auflösung der Ortsgruppe Eckernförde.
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Einstimmig votierten die Mitglieder für die Auflösung der Ortsgruppe Eckernförde.

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20. Juni 2014, 15:49 Uhr

Zum 31. Dezember löst sich die Pommersche Landsmannschaft, Ortsgruppe Eckernförde, 65 Jahre nach ihrer Gründung auf. Stille herrschte im Stadthallenrestaurant, als Günter Müller, achter und letzter Vorsitzender, auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung gestern Nachmittag das Ergebnis der offenen Abstimmung verkündete. Alle 41 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder hatten für den Antrag auf Auflösung votiert. Nein-Stimmen und Enthaltungen gab es nicht.

„Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn ein Jüngerer meine Aufgaben übernommen hätte“, zog Müller, der 2007 den Vorsitz übernommen hatte, Bilanz. Die Pommern wurden seit längerem von Nachwuchssorgen geplagt. Sowohl das Amt des Vorsitzenden als auch des Schriftführers und seines Stellvertreters konnten nicht besetzt werden. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung war die erforderliche Zweidrittelmehrheit nicht zustande gekommen, weil zu wenig der 149 Mitglieder erschienen waren (wir berichteten). Gestern spielte die Zahl der anwesenden Mitglieder keine Rolle. Das Erntefest findet in diesem Jahr erstmals unter der alleinigen Regie des Kreisbauernverbandes statt (27. September). „Das Wort Pommern soll aber nicht verloren gehen“, versprach Günter Müller.

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