Aus Bushaltestellen werden Kunsthaltestellen

Bushaltestelle am Mühlenberg: „Warten mit Marisol – Hommage an Marisol Escobar“, gestaltet von Jörg Thomas aus Holz, Gips und Fundsachen.
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Bushaltestelle am Mühlenberg: „Warten mit Marisol – Hommage an Marisol Escobar“, gestaltet von Jörg Thomas aus Holz, Gips und Fundsachen.

„Blühende Verbindungen“: Organisatorin Anke Häußler plant die zehnte Auflage

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05. Juni 2015, 06:50 Uhr

Die „Blühenden Verbindungen“ sind zu einem Eckernförder Erfolgsprojekt geworden. Kreative Menschen aus der Region machen einmal im Jahr die Eckernförder Bushaltestellen für eine Woche zu Kunstobjekten. Ihrer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, und so entstehen beeindruckende Kunsträume, die von den wartenden Buskunden ebenso bestaunt werden wie von den vorbeifahrenden Autofahrern, Fußgängern und Radfahrern.

In diesem Jahr findet das Projekt zum 10. Mal statt. Der Termin ist prominent besetzt, denn der Aktionszeitraum vom 4. bis 14. September bedeutet auch, dass die beiden Großereignisse in Eckernförde – das Internationale Naturfilmfestival Green Screen (10.-14. September) und der R.SH-Kindertag (6. September) – zusätzlich ein großes, internationales Publikum nach Eckernförde und damit auch an die Bushaltestellen locken wird.

Die Ideengeberin und Organisatorin Anke Häußler startet ihren Ausruf zur Teilnahme in diesem Jahr sehr frühzeitig, um genau diese Großereignisse in den Fokus zu nehmen und ganz besondere Haltestellen-Kunst zu kreieren. „Die Bürger sollen sich gern mit mehr Bushaltestellen in der Stadt beteiligen“, sagt Anke Häußler. Sie möchte das Stadtbild in diesen Tagen noch bunter machen und Eckernförde damit noch interessanter für die vielen Besucher machen. „Kunst an und in Bushaltestellen im öffentlichen Raum bietet nicht nur Ansatzpunkte für kreative Entfaltung der Gestaltenden und Inspiration für die Betrachter, sie hat auch positive Auswirkungen auf unser Gemeinschaftsgefühl. Die Verbundenheit zu Infrastruktur und Mobilität in unserer Stadt wird gefördert“, betont Häußler.

Die Haltestellen können am Freitag, 4. September, vor dem R.SH-Kindertag aufgebaut werden. Am 14. September werden aus den Kunsthaltestellen dann wieder normale Bushaltestellen.

Besondere Beachtung soll in diesem Jahr den Bushaltestellen an den Ein- und Ausfahrten Eckernfördes geschenkt werden, um so die Besucher der Stadt schon frühzeitig auf die Aktion aufmerksam zu machen. Eventuell werden auch einzelne Haltestellen im Umland Teil der „Blühenden Verbindungen“, deutete die Organisatorin eine räumliche Erweiterung an. Darüber hinaus soll versucht werden, Familie, Kindergärten, Schulen oder Gruppen Haltestellen in ihrer unmittelbaren Umgebung für die künstlerische Gestaltung zuzuweisen.

Die „Blühenden Verbindungen“ stehen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jörg Sibbel und werden neben dem Stadtverkehr Eckernförde und der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH von weiteren Partnern aus der Region unterstützt.

Anke Häußler würde sich freuen, wenn sich interessierte Teilnehmer schon jetzt mit ihr in Verbindung setzen, um die zehnte Auflage der „Blühenden Verbindungen“ zu einer ganz besonderen zu machen. Sie ist erreichbar unter Telefon 04351/82330, per Mail unter eknasoft@aol.com.

>Weitere Infos unter www.bus-stopp.de

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