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partnergemeinden seit 1991 : Aus Begegnungen werden Freundschaften

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

20 Damper sind vier Tage zu Gast in der Partnergemeinde Lubmin und lernen den neuen Strandwanderweg schätzen. Den Partnerschaftsbesuchen fehlt es an Nachwuchs.

shz.de von
erstellt am 03.Jun.2015 | 04:02 Uhr

Seit 1991 besteht die Gemeindepartnerschaft zwischen Damp und Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. Das Seebad am Greifswalder Bodden liegt in einem Meereseinschnitt, welcher durch die nördlichen Teile Vorpommerns und die südlichen Teile Rügens gebildet wird. Zu dieser Gemeindepartnerschaft gehört ein jährlicher Besuch, der stets im Monat Mai wechselseitig stattfindet. In diesem Jahr war es wieder an den Dampern, die Reise in das rund 360 Kilometer entfernte Lubmin anzutreten. Von Donnerstag bis Sonntag (28. Mai bis 31. Mai) waren 20 Männer und Frauen aus der schleswig-holsteinischen Gemeinde unterwegs.

Man habe dieses Mal Wert auf die Besichtigung der unmittelbaren Umgebung gelegt und auf Touren in die Umgebung verzichtet, erzählt Roswitha Bibelwitz nach der Rückkehr aus der 3000 Einwohner großen Gemeinde. Bibelwitz gehört zu den Initiatoren der Freundschaft zwischen Damp und Lubmin. Es sei eine herzliche Begrüßung des Lubminer Bürgermeisters, Axel Vogt, gewesen. Einen großen Anteil am Gelingen des Besuchsprogramms habe die Kurdirektorin Denise Johannson gehabt, die die Gäste aus Damp stets begleitet habe, so Bibelwitz. Dreh- und Angelpunkt eines jeden Spaziergangs seien das Aushängeschild Lubmins, die 1,5 Kilometer lange Strandpromenade, und der neue drei Kilometer lange hölzerne Strandwanderweg im Schatten der Bäume gewesen, schwärmt die Damperin. „Für jeden von uns war das ein wunderbares Erlebnis“, sagt Roswitha Bibelwitz.

Hatten die Gastgeber am ersten Abend einen Vortrag über das alte und neue Lubmin vorbereitet, stand am Freitag ein Besuch in einer altengerechten, betreuten Wohnanlage mit 45 Wohneinheiten auf dem Programm. „Sogar die Berliner, die rund 300 Kilometer entfernt wohnen, haben Interesse“, so die Damperin. Wie in Vogelsang-Grünholz habe auch Lubmin gerade eine neue Kindertagesstätte errichtet. Diese biete für 90 Kinder im Alter von drei Monaten bis ins Schulkinderalter Platz. Im Mittelpunkt aber standen die menschlichen Begegnungen. 1991 wurde die Partnerschaft unter dem Motto „Aus Begegnungen werden Freundschaften“ gegründet. „Und genau das ist eingetreten“, sagt Bibelwitz. So bestehe auch zwischen den jährlichen Besuchen reger Kontakt. Einen Wermutstropfen gebe es jedoch, bedauert die 70-Jährige: „Wir haben es bisher nicht geschafft, die Jugend für die Partnerschaft zu aktivieren. Uns fehlt der Nachwuchs.“ Als Zeichen der Freundschaft pflanzten die Damper und die Lubminer gemeinsam eine Robinie und zwei Magnolien – ein Geschenk der Damper für ihre Freunde in Mecklenburg-Vorpommern.

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