Bewegung für Schüler : Aufschlag für mehr Bewegung

Jeden Montag hat die vierte Klasse der Schleischule Rieseby nun Tennis-Unterricht. Möglich macht das Programm „Schule und Verein“.
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Jeden Montag hat die vierte Klasse der Schleischule Rieseby nun Tennis-Unterricht. Möglich macht das Programm „Schule und Verein“.

Tennisunterricht für Riesebyer Schüler Dank Kooperation von TSV Rieseby, Landessportverband und Schleswig-Holsteinischem Tennisbund.

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16. Mai 2018, 06:24 Uhr

Rieseby | Philip Herold hat die Ruhe weg. Um ihn herum machen 17 Viertklässler der Schleischule erste Erfahrungen mit dem Tennissport. Statt Sportunterricht in der Halle genießen die Schüler das für die meisten ungewohnte Sportangebot auf den beiden Tennisplätzen der Tennissparte des TSV Rieseby. „Wir wollen den Kindern das Sportangebot in ihrer Gemeinde näher bringen“, erklärt Klassenlehrerin Ulrike Greve. Möglich macht das die Kooperation „Schule und Verein“ der Schleischule mit dem Landessportverband und dem Riesebyer Sportverein, wie B-Tennistrainer Philip Herold berichtet. Seit Ende April schon sind die Riesebyer montags eine Stunde auf den Plätzen und lernen den Umgang mit den Tennisschlägern und den speziellen roten Jugendbällen.

Während der Trainer vom Landessportverband bezahlt wird, stellt der Landes-Tennisbund Bälle und Schläger zur Verfügung. Der TSV seinerseits macht bei dem Projekt auch gerne mit, wie Norbert Hansen, seit über 20 Jahren Platzwart der Tennissparte, berichtet. „Für uns ist das eine Chance, Kinder für den Sport zu begeistern“, berichtet er. Insgesamt zehn Einheiten werden angeboten, so dass die Kinder, wenn sie Lust haben, im Sommer schon im Verein weiter spielen können. Für die Viertklässler Jannis Gäde, Emma Söncksen und Emma Stumpf ist das schon Realität. Sie spielen im TSV Tennis und mögen den Sport sehr.

Mit einfachen Übungen bis hin zu kleinen Spielen vermittelt der Trainer das Basiswissen für den Sport. Dabei geht es um die Spielarten, die verschiedenen Schläge, die Punktvergabe und Zählung, die Regeln wie auch die Kunst, verlieren zu können. „Über den Sport fürs Leben lernen“, das ist das Ziel. Dabei wollen LSV wie auch der Tennisbund Kindern Spaß an Bewegung vermitteln und zugleich die örtlichen Vereine stärken. Und so geht es auch darum, die Bedeutung des Vereins und die Gemeinschaft zu vermitteln, so Herold.

„Wir haben schon länger an eine Zusammenarbeit mit dem TSV nachgedacht“, berichtet Klassenlehrerin Greve. Dass dies nun gelungen sei, sei sehr schön. Und die Schule möchte das Angebot gerne jährlich in der vierten Klasse anbieten, um so kontinuierlich Tennis als Sport ins Gedächtnis zu bringen.

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