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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 13:13 Uhr

Auf Mofas gegen den Weltmeister

vom

8. Mofa- und Mokickrennen der Motorradfahrgemeinschaft Geiler Keiler / 40 Teams am Start / Weltmeister Stephan Katt mit von der Partie

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Lindau | In Staub- und Benzinwolken gehüllt, begleitet von ohrenbetäubendem Geknatter und unter den Anfeuerungsrufen ihrer Fans und Teamkollegen gaben sie alles. 40 Teams aus ganz Schleswig-Holstein kämpften am Sonnabend beim Lindauer Mofa- und Mokick-Rennen wieder drei Stunden und drei Runden im "Le Mans"-Stil auf einer Koppel in Revensdorf um die begehrten, selbstgebauten Pokale.

Eine Ehre für die Veranstalter: Diesmal war sogar der Langbahn-Teamweltmeister, Grasbahn-Europameister und Deutscher Meister auf der Langbahn, der Motorrad-Bahnsport-Fahrer Stephan Katt aus Neuwittenbek und sein Team mit dabei. "Es ist einfach gut", meinte Rüdiger Hein von der MFG (Motorradfahrgemeinschaft) "Geiler Keiler", die das Rennen bereits zum achten Mal ausrichtete. "Das Rennen hat sich etabliert. Angefangen haben wir mit 17 Teams, jetzt sind es 40. Was will man mehr." Alles lief gut. Niemand stürzte, kein Team fiel aus, der heftige Regen setzte erst kurz nach Ende des Rennens ein und auf der Party mit Live-Musik nach der Siegerehrung am Abend wurde gepflegt gefeiert.

Beim Rennen ging es vor allem um Spaß, aber natürlich auch um den sportlichen Wettkampf. Das Team "OPA" mit Olli, Paddy und André aus Gettorf, die bereits zum fünften Mal dabei waren, hatte sich viel vorgenommen und ihr Mokick aus verschiedenen Teilen zusammengebaut. "Die Beschleunigung ist das wichtigste und der Grip der Reifen", erklärte Olli. "Das Rennen hier ist eine supercoole Sache", schwärmte er. "Für uns ist es das Highlight des Jahres. Wir bereiten uns das ganz Jahr darauf vor." Ein fünfter Platz im vergangen Jahr war ihr bisher bestes Ergebnis. "Heute unter die ersten zehn zu kommen, das wär schon top", sagte Olli. "Aber die Konkurrenz ist stark." Alle schauten natürlich auf die Stars des Rennens, das Team "Catmann Racing" vom Welt-, Europa- und Deutschen Meister Stephan Katt. Professionell in Team-Rennanzügen fuhren er und seine Mechaniker Öse und Simon eine Original Honda Monkey. "Das ist sehr anstrengend, weil die Räder so klein sind", erklärte Stephan Katt nach dem Fahrerwechsel. In Revensdorf mit dabei zu sein, das hätten sie beim Grillen spontan entschieden. Er sei erst gestern vom Rennen aus Rheinland-Pfalz wiedergekommen. Mit einem zweiten Platz. "Heute lasse ich es ruhiger angehen", sagte er, "Die Saison geht ja erst los. Der Spaß ist das Wichtigste dabei." Zum Sieg reichte es für sie nicht. Sie landeten mit 88 Runden auf Platz 19. Den 1. Platz bei den Mofas belegte das Team "Koppelputzer 1" mit 99 Runden, der 2. Platz ging an das Team "08/15" mit 96 Runden, dritter wurde das Team "Zündapp Racing Team" mit 92 Runden. Bei den Mokicks gewann das Team "Lars", auf dem 2. Platz landeten "Mr. Krabs und die krossen Krabben", Platz drei ging an "Mofajungs Deluxe". Da sie alle 100 Runden gefahren hatten, wurden die Zieleinfahrtszeiten gewertet.

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