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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 21:27 Uhr

Haus-Party : Auf Geisterjagd mit Haus-Besuchern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Am Sonnabend steigt die neunte Wiedersehensparty im „Haus“ an der Reeperbahn. Wieder werden alte Filme aus dem Haus-Alltag gezeigt.

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2013 | 05:55 Uhr

Ganze Generationen von Jugendlichen haben das „Haus“ an der Reeperbahn besucht. 1971 eröffnet, war es über die Jahre hinweg eine zweite Heimat für alle Jugendlichen Eckernfördes – von langhaarigen Bonanzarad-Fahrern bis zu Schlabberhosen tragenden Skatern. Am kommenden Sonnabend können alle, die das Haus in den vergangenen 41 Jahren besucht haben, noch einmal in die Vergangenheit reisen: Dann findet ab 19 Uhr die jährliche Wiedersehensparty statt. Eingeladen sind aber auch alle, die einfach mal einen Blick in die Einrichtung werfen wollen. Der Eintritt ist frei.

Die erste Frage, die sich allen Ehemaligen stellt: Ist Alfred „Ali“ Kossakowski auch da? Er hat die Einrichtung von Anfang an 40 Jahre lang geleitet, ging im Juli 2012 in die passive Phase des Vorruhestandes. „Eingeladen ist er“, sagt Nadine Förtsch, die mit Gorden Frey seither das pädagogische Team im Haus bildet. „Aber ob er kommt, bleibt natürlich ihm überlassen.“

Sein Konterfei stand in den vergangenen Jahren stets im Mittelpunkt des Ankündigungsplakats für die Wiedersehensparty. Gorden Frey hatte damit angefangen, sein Portrait als „Ali Wan Kenobi“ zu bearbeiten, später war er „Alfred allein im Haus“, „Oldfinger“, „Dr. Haus“ und sogar „Alfred in Black“ – stets in Anlehnung an erfolgreiche Kinofilme. Im vergangenen Jahr präsentierte sich erstmals die neue „Schrecklich nette Familie“, auf der aber auch Alfred Kossakowski zu finden war – so wie in diesem Jahr. Nadine Förtsch und Gorden Frey präsentieren sich mit dem Bundesfreiwilligendienstler Niels Henschel und dem FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) Maximilian Kessener als „Hausbusters“. Und auch auf diesem Plakat ist Alfred Kossakowski wieder vertreten. „Er ist unser Hausgeist“, sagt Nadine Förtsch.

Für die Besucher dürfte es auf keinen Fall langweilig werden. Wie üblich zeigt Gorden Frey Filme mit alten Super-Acht- und Videoaufnahmen aus der Anfangszeit bis zum Jahr 2000. Die Musik kommt aus der Konserve: Gorden Frey und Marcel Haffke legen auf und spielen Hits aus den vergangenen 40 Jahren. In den vergangenen Jahren waren immer über 100 Besucher da, teilweise waren es auch über 200 Leute, die ihr Konterfei auf der Fotowand gesucht haben.

> Das „Haus“ macht nach der Wiedersehensparty Winterpause und ist vom 22. Dezember bis 13. Januar geschlossen.

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