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Kriegszeit : Auf der Suche nach den alten Schulkameraden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hermann Greve möchte noch einmal Kontakt zu seinen ehemaligen Schulkameraden aufnehmen. Der heute 84-Jährige hat ab 1936 acht Jahre lang die Volksschule in der Averhofstraße 20 in Hamburg-Uhlenhorst besucht.

Die Geschichte der beiden Freundinnen Christa Lübeck und Irene Halffmann, die sich nach 64 Jahren wiedergefunden haben (siehe EZ vom 25. Juli) hat den Eckernförder Hermann Greve sehr berührt. „Ich habe nämlich ein ähnliches Problem“, sagt er. „Ich würde so gern meine alten Schulfreunde finden.“

Hermann Greve wurde 1930 in Bünsdorf geboren. Sein Vater war 16 Jahre Meiereiverwalter. Kurz nach der Einschulung des kleinen Hermann zog die Familie nach Hamburg-Uhlenhorst, wo der Vater ein Milchgeschäft eröffnete. Hier erlebte der Junge die Kriegszeit, eine Bombe detonierte direkt hinter dem Haus. Zweimal nahm Hermann Greve an der Kinderlandverschickung teil: 1941 fuhr er für acht Monate nach Oberbayern, 1943 für elf Monate in den ungarischen Teil Siebenbürgens, wo er bei einer Gastfamilie mit deren Neffe lebte. „Zu dem Bruder habe ich mittlerweile Kontakt“, so Hermann Greve. „Er lebt in der Nähe von Frankfurt.“ Den Kontakt hatte er über die Vereinigung Siebenbürger Sachsens herstellen können. „Auch zwei ehemalige Mitbewohner aus unserem Haus in Hamburg habe ich ausfindig machen können, aber nicht meine Schulkameraden.“

Auch wenn er in Hamburg und nicht in Bünsdorf oder Eckernförde auf die Volksschule ging, so hofft der 84-Jährige, dass ihm auf diesem Wege jemand einen Tipp geben kann. „Es war die Volksschule in der Averhofstraße 20 in Hamburg-Uhlenhorst, die ich von 1936 an acht Jahre besucht habe. Vielleicht lebt ja jemand von damals in Eckernförde oder in der Umgebung. Manchmal findet ja auch ein blindes Huhn ein Korn.“ Wer einen Tipp hat, kann sich bei Hermann Greve, Tel. 04351/41693 melden.

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erstellt am 07.Aug.2014 | 19:48 Uhr

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