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Berufsorientierung : Auf der Suche nach dem richtigen Job

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

5. Ausbildungsforum in der Edgar-Meschkat-Halle in Altenholz bringt Firmen und potenzielle Auszubildende zusammen

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Sie strömen durch die Halle, halten an, wo sie etwas interessiert, fragen nach Einstellungsvoraussetzung und Aufstiegsmöglichkeiten, sprechen über Praktikums- und Ausbildungsplätze. Sparkasse, Polizei, Zoll, Finanzamt und Bundeswehr scheinen besonders beliebt. Über 230 Schüler der 7. bis 10. Klassen der Gemeinschaftsschule sowie der zehnten Klassen des Gymnasiums besuchten gestern das 5. Ausbildungsforum, ausgerichtet von der Gemeinde und dem TSV Altenholz. Die 27 Firmen und Institutionen präsentieren sich von 11 bis 14 Uhr erstmals in der Edgar-Meschkat-Halle in Altenholz-Stift. „Es war ein langgehegter Wunsch, alle Aussteller in einem Raum unterzubringen“, betont Rolf Lorenzen als Vorsitzender des TSV Altenholz, selbstständiger Elektromeister und Firmeninhaber zufrieden. Denn vorher in der Schule habe doch noch vieles in Gängen und Klassenräumen stattgefunden. „Ihr bekommt hier Informationen über ganz unterschiedliche Berufe, könnt Fragen stellen und vielleicht sogar ein Fundament schaffen fürs Leben“, ermuntert er die Schüler. „Nutzt die Chance.“

Bürgervorsteher Wolfgang Weiß dankt allen Mitveranstaltern, Ausstellern und ganz besonders Rolf und Fiona Lorenzen, in deren Händen die Hauptarbeit liege. Trotz allem hätte man sich mehr Beteiligung örtlicher Unternehmen gewünscht. Die Schülerinnen Kiara und Lina-Marie aus der 7. Klasse machen Halt am Stand vom Yachthotel und Restaurant Acqua Strande. Mitarbeiterin Wiebke Seegert zeigt, wie man Servierten faltet und einen Tisch festlich eindeckt, Koch Jens Mahrt lässt sie verschiedene Öle und Gewürze schnuppern. Seine Leidenschaft sind die Zubereitung von Fisch und die Euro-Asiatische Küche. „Wir wollen nächstes Jahr mit der Ausbildung zum Koch und im Hotelfach beginnen“, erzählt Wiebke Seegert, die dafür zuständig sein wird. „Es wäre schön, wenn es jemand aus der Umgebung ist. Denn wir arbeiten ja auch abends und am Wochenende. Das muss man wissen und mögen.“ Dann schwärmt sie von den Möglichkeiten dieser Berufe. Sie selbst hat auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet, Koch Jens Mahrt in Frankreich, auf Sylt, in England und der Schweiz. „Wir gehen hier nur mal durch“, erklären die Schülerinnen. „Wir finden es ganz cool. Man kann sich informieren. Sonst weiß man ja gar nicht, was man will und was man alles machen kann.“ Am Stand der Förde-Sparkasse fragen Celina und Johanna aus der 9. Klasse Taraneh Haas, Auszubildende im zweiten Lehrjahr, was man als Bankangestellte können muss. „Man sollte begeisterungsfähig, kommunikativ, zielorientiert, selbstbewusst und sicher im Auftreten sein“, erzählt sie. Es werde sehr auf die Persönlichkeit des Bewerbers geachtet. Gute Noten in Mathematik seien dagegen gar nicht so wichtig. Dafür Interesse an Wirtschaft, Politik und Sprachen. „Ich kann mir das gut vorstellen“, meint Celina hinterher. „Ich habe schon früher gedacht, in der Bank zu arbeiten, das ist bestimmt cool.“

Am Stand der Landespolizei machen sich Per, Niklas und Florian aus der 9. Klasse Notizen. „Polizei ist schon interessant“, finden sie. Sie kommen bald in die Oberstufe. „Wir suchen noch gute, geeignete Leute“, wirbt Einstellungsberater Harun Biner. „Auch Realschüler.“ Die Bewerbungsfrist zum 1. August 2015 wurde bis zum 31. Dezember verlängert. In Deutsch, Englisch, Sport und Wirtschaft/Politik müsse man mindestens eine Drei, besser noch eine Zwei haben, sagt Polizeiobermeisterin Anne Woller. Sie hospitiert gerade in der Werbe- und Einstellungsstelle der Landespolizei. „Der Polizeidienst ist sehr familienfreundlich“, findet sie. „Es ist auch super für Frauen mit Kindern. Man kann gut in Teilzeit arbeiten.“



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