Auf der Hafenbühne

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17. April 2014, 15:34 Uhr

Solche Unterstützung hätte Wolfgang Beyer auf der „Jachara“ sicher auch gern. Er bearbeitet das Deck und die Aufbauten seines historischen Großseglers zumeist allein, während nur einen Poller weiter fast ein Dutzend junger Menschen ihre Freizeit draufgibt und die „Platessa von Esbjerg“ von Ewald Huß wieder schier macht. So unterschiedlich geht’s zu am Hafen, und jeder muss sehen, wie er über die Runden kommt. In jedem Fall beleben die Traditionssegler den Hafen, bringen das Flair, das die Eckernförder und die Gäste so schätzen und sie immer wieder gerne ans Wasser ziehen lässt. Und so wird die Pier oft auch zur Tribüne, von der aus die Bootsleute und Fischer auf der „Bühne“ mehr oder weniger fachkundig beobachtet werden können, wobei die „Künstler“ sich meist über Ansprache freuen. Derzeit ist am Hafen besonders viel zu sehen. Nicht nur auf den Traditionsseglern, sondern auch morgens auf den Fischkuttern, die mit Kisten voller Heringe aus der Bucht zurückkehren und ihren Fang meist direkt aus dem Netz verkaufen – frischer geht’s nicht. So wird der Eckernförder Hafen immer ein belebender Faktor sein.

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