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Eckernförder Zeitung

18. Oktober 2017 | 01:19 Uhr

Auf dem Drahtesel durch den Wohld

vom

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

gettorf | Sie wollen die Natur genießen, unter biologischen und kulturellen Aspekten mehr über den Dänischen Wohld erfahren und haben Spaß am Fahrradfahren. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder interessierte Mitglieder und Freunde des Vereins ein, um am Sonnabend an der alljährlich vom Förderverein "Freunde des Tierparks Gettorf" ausgerichteten Fahrradtour "Tour de Wohld" teilzunehmen.

Seit über fünf Jahren richtet der Förderverein die Tour aus. "Es ist also schon eine gewisse Tradition, dass wir das machen", sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Wolfgang Böckeler, der schon mit dem Fahrrad aus Kiel angefahren kam. "Ich bin kein Gettorfer und freue mich immer, wenn die Gruppe zusammen kommt." Sein Stellvertreter Gerd Hofmann hätte sich allerdings gefreut, wenn es noch ein paar Teilnehmer mehr gewesen wären.

Die diesjährige Tour hatten Tierpark-mitinhaberin Monika Prall und Julia Koppe, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Förderverein verbringt und selber gern Rad fährt, ausgearbeitet. Die etwa 30 Kilometer lange Strecke führte vom Tierpark aus zum Biotop 125 am Fasanenweg in Gettorf, wo Wolfgang Miethke vom AUG (Arbeitskreis Umweltschutz Gettorf) eine Führung anbot. Von dort aus ging es nach Krusendorf zu einer Besichtigung der Dreifaltigkeitskirche, anschließend an die Steilküste bei Jellenbek mit einer Rast, bei der auch Überbleibsel von Meeresbewohnern gesammelt und bestimmt werden konnten.

Von da aus führte die Tour über Noer und Lindhöft nach Neudorf-Bornstein und wieder zurück zum Tierpark. Horst und Christel Trube aus Osdorf, Mitglieder im Förderverein, sind jedes Jahr gern dabei. "Das Wetter sieht doch gut aus", meinten sie. "Wir sind gern an der frischen Luft und wir mögen das kulturelle Erlebnis."

Als Vorsitzender des Tourismusvereins Dänischer Wohld hoffte Horst Trube, noch mehr über die Geschichte und Ausstattung der Dreifaltigkeitskirche in Krusendorf zu erfahren. Er mag die Kirche, in der er auch schon selbst mit dem Polizeichor, in dem er singt, aufgetreten ist.

Die Überbleibsel einstiger Meeresbewohner, die sie an der Steilküste bei Jellenbek finden, sollen die Enkelkinder bekommen. "Aber das Biotop kennen wir noch nicht", sagte er. "Auch deswegen sind wir heute dabei." Beenden wollten sie den Tag mit einem Besuch im Tierpark.

Weitere Informationen: www.zoofreunde-gettorf.de

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