Auf dem Aschberg wird gesungen

Gemeinsamer Gesang  ist auch beim diesjährigen Aschberg-Volksliedersingen angesagt.
Gemeinsamer Gesang ist auch beim diesjährigen Aschberg-Volksliedersingen angesagt.

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26. Juli 2018, 14:46 Uhr

Jeder darf mitsingen: Zum 35. Mal treffen sich heute um 18 Uhr Menschen zum Volksliedersingen auf dem Aschberg bei Ascheffel in den Hüttener Bergen. Diese jährliche Veranstaltung wurde von Pastor Jochen Senft, der 2012 verstorben ist, ins Leben gerufen und wird von Pastor Frank Boysen (54) aus Gettorf, fortgeführt. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Singen, nicht der musikalische Vortrag.

„Volkslieder sind nur lebendig, wenn sie gemeinsam gesungen werden, sie blühen auf in der Gemeinschaft“ lautet das Vermächtnis von Jochen Senft. Die Globetrotter-Akademie stellt wieder die Tribüne zur Verfügung. Der malerische Blick reicht von hier aus über den Dänischen Wohld bis zu Eckernförder Bucht. Frank Boysen wird musikalisch von seiner Frau Birte und der Sängerin Rike Dirksen aus Kiel unterstützt. Gesungen wird aus dem Textheft „Wunschlied“ von Jochen Senft. Bei Bedarf können Texthefte vor Ort erworben werden.

Die Besucher werden vom Posaunenchor Hütten mit Volksliedern in Empfang genommen. Von den Bläsern wird das Singen dann auch um 19.30 Uhr beendet: „Kein schöner Land in dieser Zeit“. Das Aschberg-Singen hat laut Organisatoren nichts mit ‚Volksmusik‘ zu tun, die zu einem Teil der kommerzialisierten Musik geworden ist. „Volkslieder stammen aus gewachsenen Traditionen und werden von Generation zu Generation weitergegeben.“ Diese Tradition könne nur im gemeinsamen Singen fortgeführt werden, heißt es von dem Veranstalter.

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